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Starke Frauen - Mut zu neuen Wegen!

2 週前
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Starke Frauen - Mut zu neuen Wegen!
Der Podcast "Mut zu neuen Wegen" stellt regelmäßig Frauen vor, die Veränderungen erfolgreich gemeistert haben. Gemäß dem Grundsatz „Du bist, was Du denkst“ zeichnet diese Frauen ein besonderes Mindset aus. Im Podcast geben sie einen Einblick in ihre Welt, wie sie ticken, wie sie Herausforderungen meistern und das Leben generell angehen. Lernen von den Besten also.
Achte auf Deine Gedanken, denn daraus ergibt sich Dein Leben...

Podcast #9/24

Achte auf Deine Gedanken, denn daraus ergibt sich Dein Leben...

Ein altes chinesisches Sprichwort sagt es in aller Deutlichkeit: „Achte auf Deine Gedanken, denn daraus entstehen Deine Handlungen, achte auf deine Handlungen, denn daraus ergibt sich Dein Charakter, achte auf Deinen Charakter, denn daraus ergibt sich Dein Leben.“

70.000 Gedanken denken wir pro Tag. Oft haben wir das Gefühl, sie denken uns und wir hätten gar keinen Einfluss auf sie. Falsch!

Mit dem richtigen Mindset kannst Du Dein Denken aktiv steuern und so beeinflussen, wie Dein Leben verläuft.

Jeder Gedanke, den wir denken, schickt eine messbare Energie durch unseren Körper. Natürlich hat das eine Auswirkung auf uns und unsere Mitmenschen.

So gibt es ein schönes Beispiel mit dem Nachbarn, der sich einen Hammer beim anderen Nachbarn ausleihen möchte. Im stillen Kämmerlein malt sich der eine aus, wie blöd der andere reagieren könnte. Bis er sich nach Stunden des negativen Gedankensturms, doch tatsächlich vor der Tür des anderen befindet. Anstatt höflich nach dem Hammer zu fragen, faucht er nur noch wütend: „Ich brauche ihren blöden Hammer nicht.“ Tja, und so wird er ihn natürlich auch nicht bekommen.

Während wir hier herzlich lachen können, ist es uns häufig selbst gar nicht klar, dass wir am laufenden Band in Gedankenkreisen gefangen sind, die unsere Begegnungen massiv prägen. Erst wenn wir uns in Krisensituationen befinden, spüren es, dass wir so auf unserem Weg nicht weiterkommen. Dann fragen wir uns: „Woran kann es liegen?“ Und oje, dann stellen wir fest, dass wir es sind, die schlecht über den Chef gedacht haben, die unseren Partner mit immer den gleichen Vorwürfen quälen und doch auch noch davon ausgehen, dass Geld stinkt, was natürlich auch keine Einladung ist zu uns zu kommen.

Doch was, wenn wir nun wissen, welche Gedanken hinderlich sind und wir gerne was anderes, schöneres denken wollen, nur leider sind sie immer wieder da, diese Gedanken: Du bist zu dick, zu dumm zu faul…

Veit Lindau beschreibt es so wunderschön in seinem Schattenwerk, wie schwer es ist, das Rad der Gedanken zu stoppen, ein energisches „Stopp it“ zu setzen, gleich einem Anhalten auf einer Schallplatte, ein Zerkratzen der alten Gedankenrillen, um dann einen neuen Gedanken zu finden und ihn für den alten einzusetzen.

Wie man seine Gedanken positiv beeinflussen kann, dafür gibt es viel Wege. Ob mit Byron Katie, Louise Hay oder anderen Spezialisten.

Die Gastgeberinnen:

Barbara Rottwinkel-Kröber

Über zwanzig Jahre war sie Geschäftsführende Gesellschafterin eines Verlages, bis sie 2015 eine Insolvenz erlitt. Heute begleitet sie Frauen in der Lebensmitte dabei, zurück in einen erfüllten Job zu kommen

www.starke-frauen.info

Kathrin Klug

Seit fünf Jahren arbeitet Kathrin in Bremen als systemische Familienberaterin und Supervisorin. Ihre Leidenschaft sind Menschen – ihre Gefühle – ihre Lebensstrategien.

Sie liebt es tief in die Biografien einzutauchen, um dann Gold des Lebens ans Licht zu holen.

https://www.schauschau.academy/teammitglieder

Thu, 30 May 2024 06:17:00 GMT
Klare Vorbilder zeigen klare Wege auf

Podcast #8/24

Klare Vorbilder zeigen klare Wege auf

Wir alle haben Vorbilder und: Sie sind wichtig. Warum? Sie sind unsere Role Models und ihnen wollen wir „nacheifern“.

Vorbilder zu haben ist durchaus wichtig, denn:

Klare Vorbilder zeigen klare Wege auf. Sie geben uns Orientierung, inspirieren und motivieren uns. Sie geben uns und den nötigen Antrieb, etwas Bestimmtes zu erreichen.

So geht die Arbeit mit Vorbildern:

Werde aktiv:
Schau Dich in Deinem persönlichen Umfeld einmal ganz genau um und finde heraus, ob Dir im Alltag nicht Menschen begegnen, die besondere Eigenschaften haben. Manchmal merken wir gar nicht, welch tolle Persönlichkeiten wir kennen. Achte zum Beispiel darauf, ob sich jemand besonders im sozialen Bereich engagiert, oder ob er besonders hilfsbereit gegenüber Kollegen ist und sein Wissen gerne an andere weitergibt.

Analysiere genau:
Wenn Du merkst, dass Du bereits von sehr inspirierenden Menschen umgeben bist, solltest Du ihr Verhalten genau beobachten. Welche Verhaltensweisen und Eigenschaften schätzt Du an dieser Person? Was gefällt Dir dagegen nicht so gut? Es kann durchaus sein, dass die vorbildliche Kollegin zwar sehr hilfsbereit ist und gerade den weniger erfahrenen Mitarbeitern gerne weiterhilft. Auf der anderen Seite kann sie aber überhaupt nicht mit
Stress umgehen und zeigt dann eher Verhaltensweisen, die Du nicht unbedingt nachahmen möchtest. Schaue Dir also genau an, was Du gut findest und welche Eigenschaften Du gerne in Dein Handeln einbauen möchtest.

Verhalten umsetzen:
Jetzt kommt der vielleicht schwierigste Schritt, denn die Verhaltensweisen, die Du als wünschenswert identifiziert hast, möchtest Du nun in Dein Verhalten integrieren. Manchen hilft es, wenn sie anfangs das Verhalten ihres Vorbildes genau nachahmen. So wollen sie sich eine gewisse
Routine aneignen. Für den Anfang kann das durchaus sinnvoll sein. Langfristig solltest Du jedoch versuchen, das Verhalten authentisch nachzuahmen. Es sollte zu Dir passen und nicht so aussehen, als würdest Du nur eine andere Person imitieren. Denn das kann schnell den Eindruck erwecken, dass Du nur eine Kopie bist.

Die Gastgeberinnen:

Barbara Rottwinkel-Kröber

Über zwanzig Jahre war sie Geschäftsführende Gesellschafterin eines Verlages, bis sie 2015 eine Insolvenz erlitt. Heute begleitet sie Frauen in der Lebensmitte dabei, zurück in einen erfüllten Job zu kommen

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Seit fünf Jahren arbeitet Kathrin in Bremen als systemische Familienberaterin und Supervisorin. Ihre Leidenschaft sind Menschen – ihre Gefühle – ihre Lebensstrategien.

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Thu, 16 May 2024 05:00:00 GMT
Werte – wofür stehst Du?

Podcast #7/24

Werte – wofür stehst Du?

Gerade im beruflichen Kontext spielt das Thema „Werte“ eine immer größere Rolle, denn nicht nur die Mitarbeiter stehen für Werte, sondern auch Unternehmen.

Wenn wir von „Werten“ sprechen, meinen wir deshalb in diesem Kontext persönliche Überzeugungen.

Was ist ein „Wert“? = Grundüberzeugung, die mich geprägt hat und zu einem Leitmotiv/Ideal meines Lebens in voller Blüte ist

Für die Arbeit mit Werten ist wichtig herauszufinden:

Was ist Dir wichtig? Wofür stehst Du?

Am einfachsten findest Du das raus, wenn Du Dir einen großen, weißen Zettel auf den Küchentisch legst und dort ein paar Tage lang alles notierst, was Du für Dich als wichtig, als Wert empfindest.

Danach schaust Du Dir die Liste an und priorisierst, so dass am Ende drei Kernwerte übrigbleiben.

Unter Fachleuten ist unbestritten: „Nur wer seine Werte lebt, lebt glücklich“

Einfacher gesagt als getan.

Die Intuistik geht von sieben Grundmotiven aus, die jeder hat:

  • Anerkennung
  • Autonomie
  • Harmonie
  • Kontrolle
  • Liebe
  • Lust
  • Vitalität
  • „Der Sinn des Lebens besteht nicht darin, ein erfolgreicher Mensch zu sein, sondern ein wertvoller“ – sagte schon Albert Einstein

    Literaturempfehlung:

    Jessica Rumpf: Werte wirken Wunder

    Die Gastgeberinnen:

    Barbara Rottwinkel-Kröber

    Über zwanzig Jahre war sie Geschäftsführende Gesellschafterin eines Verlages, bis sie 2015 eine Insolvenz erlitt. Heute begleitet sie Frauen in der Lebensmitte dabei, zurück in einen erfüllten Job zu kommen

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    Thu, 02 May 2024 05:00:00 GMT
    Stehst Du Dir beruflich selbst im Weg?

    Podcast #6/24

    10 Typische Verhaltensweisen von Frauen, die uns daran hindern wirklich erfolgreich zu sein.

    Da sind wir, perfekt ausgebildet, super vorbereitet, pünktlich, fleißig, schön anzusehen und wieder geht der Pokal an uns vorbei. Was ist passiert? Wieso treten so viele Frauen trotz hohem Engagement auf der Stelle und manövrieren sich sogar direkt ins Burnout?

    Zehn typische Verhaltensweisen sind es, die uns Frauen immer wieder daran hindern, wirklich erfolgreich zu sein.

    Dabei geht es nicht darum, als Frauen die besseren Männer zu sein. Es geht um grundsätzliche Verhaltensmuster, die einer Karriere im Weg stehen.

    Es fängt damit an, dass wir unsere Leistung nicht richtig anerkennen. Stattdessen erwarten wir, dass andere das für uns tun.

    Frauen neigen dazu, Expertise überzubewerten oder in die Perfektionismusfalle zu tapsen. Vor lauter Geschäftigkeit verpassen wir es dann häufig, den nächsten Karriereschritt rechtzeitig und entschieden vorzubereiten.

    Besonders ärgerlich ist, dass wir häufig wunderbare Netzwerke aufbauen, sie aber leider nicht zu nutzen wissen. Ein Erfolgsrezept von Männern ist es, ihre Kontakte zu „Verbündeten“ zu machen. Frauen tun sich schwer damit.

    Es sind zehn typisch weibliche Verhaltensmuster, die uns daran hindern, wirklich groß zu werden:

  • Zögern, Deine Leistungen anzuerkennen
    „Ach – dafür nicht…"
  • Erwarten, dass Andere Deine Leistung von allein bemerken und belohnen
  • Expertise überbewerten
  • Beziehungen aufbauen – aber nicht nutzen
  • Versäumen vom ersten Tag an Verbündete zu gewinnen
  • Die Perfektionsfalle
  • Deinen Job über die Karriere stellen
    Frauen verwenden viel Zeit darauf, ihre Aufgabe hervorragend zu machen, versäumen dabei jedoch die Vorbereitung für den nächsten Karriereschritt.
  • Die Sucht nach Anerkennung
  • Minimieren
    Meeting; 50 Personen; ein kleiner Raum; immer wieder kommen neue Teilnehmer hinein: Frauen rücken zusammen, damit alle Platz haben – Männer bleiben bräsig sitzen; haben ihr Sakko über eine zweite Lehne gehängt
    Resultat: Untergrabung Deiner eigenen Autorität
  • Sich verzetteln / den Fokus verlieren
    Multitasking – Frauen denken in Netzen – Männer in Boxen
  • Wir diskutieren das wie immer mit viel Spaß und Humor und geben euch die Einblicke, mit denen wir uns und unseren Kundinnen so oft schon geholfen haben, die gläserne Wand hinter sich zu lassen.

    Literaturempfehlung:

    Rita McGrath, Professorin an der Columbia Business School: How women rise

    Die Gastgeberinnen:

    Barbara Rottwinkel-Kröber

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    Thu, 18 Apr 2024 05:00:00 GMT
    Ziele: Der Leuchtturm am Horizont?

    Podcast #5/24

    Ziele: Der Leuchtturm am Horizont?

    Natürlich haben wir sie alle: Ziele! Sie lauten: schlanker, schöner, gesünder, reicher, erfolgreicher usw. usw. Auch sind wir alle schon an so manchem Ziel gescheitert. Lohnt sich also das mit den Zielen? Sind sie nützlich oder machen sie nur unnötigen Druck?

    Wie immer ist es der Umgang mit den Zielen. Wir brauchen sie, wenn wir es nicht bei den Tagträumen belassen wollen. Wenn wir tatsächlich in unserem Leben Neues erschaffen wollen, gilt es unsere Träume in Ziele zu verwandeln.

    Bewährt hat sich die SMART Methode (spezifisch, messbar, akzeptiert realistisch terminiert). Sie hilft einen konkreten Plan zu entwickeln, der uns erleben lässt, dass wir Dinge wirklich bewegen und ändern können. So entwickeln wir Selbstvertrauen und gewinnen Mut die nächsten Schritte anzugehen.

    Doch bei unseren größeren Wünschen gilt oft: „Der Mensch plant: Gott lacht“. Viel schlauer ist es deshalb, sich die Frage zu stellen: welcher Wunsch steckt denn hinter meinem Ziel? Welche Gefühle möchte ich erleben, wer möchte ich sein? Gibt es vielleicht noch einen weiteren Weg, der für mich viel besser und passender ist?

    Literaturempfehlung:

    Christopher Klein & Jens Helbig: Ziele finden, setzen und erreichen

    Stefan Frädrich: Warum Ziele Quatsch sind

    Die Gastgeberinnen:

    Barbara Rottwinkel-Kröber

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    Thu, 04 Apr 2024 05:00:00 GMT
    Was Du in der Stille finden kannst – warum Phasen des Rückzugs wichtig sind

    Podcast #4/24

    Was Du in der Stille finden kannst – warum Phasen des Rückzugs wichtig sind

    Wir alle kennen den Spruch: „In der Ruhe liegt die Kraft“, aber gerade dann, wenn ein Ziel in erreichbarer Nähe oder auch unerreichbar erscheint, fangen wir an zu rennen. Uns treibt die innere Unruhe der verpassten Chance. Wenn Probleme unseren Kopf überschwemmen und die Zuversicht uns als Fremdwort erscheint, erfasst uns das Hamsterrad des Lebens mit aller Unerbittlichkeit.

    Die Antwort heißt dann eigentlich immer, Rückzug, Pause, Ruhe, neu erfinden, neu denken.

    Vielen fällt das schwer, denn die Ruhe, das Alleinsein wird häufig mit dem bösen Wort Einsamkeit verbunden, ein absolutes Manko in der Welt von Instagram und Titok. Dennoch sind dies häufig die kostbarsten Momente unseres Lebens. Wir mit uns und der Frage wer bin ich, was will ich und wann fühle ich mich wohl. Wofür mache ich das hier eigentlich?

    Stille und Erfolg sind eins. Ohne Stille kann ich nicht sehen, wo ich mit wem hinwill, lasse mich vom Außen in Gefilde treiben, in denen ich nichts zu gewinnen oder zu verlieren habe.

    Um uns und unseren Gaben gerecht zu werden, ist Stille nichts anderes als das tägliche Zähneputzen. Alle Außenstimmen weg, nur meine Stimme hörbar und genießbar machen. Wenn man lange sich selbst nicht mehr zugehört hat, kann dies bedrohlich sein, doch ist es der einzige nachhaltige Weg, der trägt.

    Ob Meditation, Yoga, Waldspaziergänge, das Wanderwochenende, der Marathon oder die Schweigewoche im Kloster, alles ist richtig, wenn es mich wieder in Kontakt mit meinem inneren Weg mit meiner Seele bringt.

    Nachhaltiger Erfolg ohne Rückzug ist nicht möglich, darum finde Deinen Weg, Deiner Seele zu lauschen.

    „Je stiller Du wirst, desto mehr kannst Du hören“ lautet ein chinesisches Sprichwort.

    Literatur: Dr. Christoph Augner: In der Ruhe liegt die Kraft. Wirksame Wege zu mehr Gelassenheit.

    Die Gastgeberinnen:

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    Fri, 22 Mar 2024 00:58:00 GMT
    Erkenne Deine Stärken

    Podcast # 3/24

    Kennst Du Deine Stärken?

    Die eigenen Stärken zu kennen, ist die Basis für Erfüllung im Beruf

    Wir alle haben sie, unsere echten Kernkompetenzen, die uns einmalig machen. Doch die wenigsten sind sich ihrer bewusst.

    Im Gegenteil: Früh sind wir dazu erzogen worden bescheiden sein, nicht angeberisch wirken zu wollen oder gar als kritikfähig zu gelten, weil wir uns unserer Schwächen bewusst sind.

    Doch die Wahrheit ist, wir können nur erfolgreich durch das werden, was wir haben und können. Unsere Talente weisen häufig auf unsere Berufung hin. Sie sind es wert in dieser Welt gesehen zu werden. Doch dazu müssen wir sie erstmal selbst sehen, denn nur was von uns gesehen und als wertvoll befunden worden ist, können auch die anderen sehen und wertschätzen…. auch finanziell.

    Kennst Du Deine Stärken, kannst Du aus dem Stehgreif, bei jeder Party sofort sagen, was Du wirklich, wirklich gut kannst?

    Türen öffnen sich, sobald Du für Dich klar hast, was Du anzubieten hast.

    Zwei einfache Übungen, wie Du Deine Stärken herausfindest:

    1. Lege Dir ein leeres, Blanko-DIN A 4 Papier auf den Küchentisch und schreib alles auf, was Du meinst, gut zu können. Nimm Dir ruhig ein paar Tage Zeit dafür. Hauptsache ist, dass diese Liste vollständig ist. Wenn alles drauf ist, priorisiere Deine Werte. Welche drei Kernwerte bleiben dabei übrig?

    2. Die erste Übung diente der Eigenwahrnehmung. Diese zweite Übung dient der Fremdwahrnehmung. Bitte frag Deine 5 besten Freundinnen, was sie meinen, dass Du gut kannst. Frage sie außerdem: warum verbringst Du gerne Zeit mit mir?

    Neben der Tatsache, dass Spaß macht, diesen Prozess zu durchlaufen, wird Dich dieses Wissen auf eine ungeahnte wundersame verändern und neue unerwartete Gelegenheiten in Dein Leben bringen.

    Freu Dich drauf. Natürlich begleiten auch wir Dich gerne auf diesem Weg, denn diesen Spaß wollen wir uns als Trainerinnen, Coaches und Mentorinnen auch nicht entgehen lassen.

    Die Gastgeberinnen:

    Barbara Rottwinkel-Kröber

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    Thu, 07 Mar 2024 06:00:00 GMT
    Erfolgsformel Netzwerk

    Wer mit anderen in Kontakt steht, hat sie, die eine Information, die im Meeting weiterhilft, den einen Kontakt, der den nächsten Karrieresprung möglich macht, die einmalige Chance auf den Job, den Du Dir schon ewig gewünscht hast.

    Menschen ohne diese Kontakte schimpfen auf Vetternwirtschaft, Filz und fragen sich, warum immer die anderen dieses Vitamin B haben, was eben genau den kleinen, aber feinen Unterschied in der Karriere und Lebensgestaltung ausmacht.

    Die Wahrheit ist einfach und unromantisch: ein gutes Netzwerk trägt Dich überall hin – kostet jedoch Aufwand, will also gepflegt werden. „Never lunch alone“ ist eine alte Netzwerker Weisheit. In manchmal banal erscheinendem Smalltalk taucht sie dabei nämlich häufig auf: die eine Info, die eine Idee, der eine Link, den Du brauchst, um im Leben und Beruf getragen zu werden.

    Neben Messen, Veranstaltungen, Tagungen, dem Feierabend Wein, dem längeren Telefonat, der Message zum Geburtstag, der Weihnachtskarte und der Esseneinladung, ist das Netzwerken im Zeitalter der Digitalisierung komplizierter und gleichzeitig effektiver geworden. Es erfordert große Klarheit, all die Möglichkeiten sinnvoll zu nutzen. Wo will ich hin? Was ist mir wichtig? Was ist meine Vision? Mit welchen Menschen möchte ich gerne zusammen? All diese Fragen sollten vorher geklärt sein.

    Es ist nie die Quantität, sondern immer die Qualität der Kontakte, die über Deinen Netzwerk Erfolg entscheidet. Hier sind Strategien erforderlich, während Perfektionismus eher hinderlich ist. Doch wer sich einmal auf das Spiel der Verbindungen einlässt, generiert für sich und andere enorme Wachstumschancen. Win Win auf beiden Seiten.

    Im Zeichen der Digitalisierung werden analoge Kontakte ideal von digitalen Kontakten ergänzt. Soziale Netzwerke wie LinkedIn (Xing hat dabei kaum noch eine Bedeutung) haben in letzter Zeit bei allen beruflichen Fragen eine ungeheure Bedeutung gewonnen. Welches Netzwerk DEIN ideales digitales Netzwerk ist, hängt einzig davon ab, was Du beruflich tust. Für den soliden Business Kontakt ist heute LinkedIn das Maß aller Dinge. Bist Du eher kreativ unterwegs, bist Du besser bei Instagram oder Pinterest aufgehoben.

    Abseits von LinkedIn möchten wir Dir folgende „analogen“ Frauen Netzwerke empfehlen: Working Moms, VdU, Women in Mobility, Unique, Webgirls, She Preneuer, Panda, Nushu, Schöne Aussichten e.V., New Work Moms, Digital Media Womans

    Gemischte Netzwerke: Regionale „After Work Clubs“, IHK

    Literaturempfehlungen:

    Tijen Onaran: Die Netzwerkbibel

    Silke Grotegut: Karrieremachen mit Xing und LinkedIn

    Die Gastgeberinnen:

    Barbara Rottwinkel-Kröber

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    Thu, 22 Feb 2024 06:00:00 GMT
    Zeig dich - nur wer sichtbar ist, kann gefunden werden

    THEMA SICHTBARKEIT

    Du suchst einen Job, bist jedoch zu Deinem Thema gar nicht sichtbar?

    NUR WER SICHTBAR IST, KANN GEFUNDEN WERDEN

    Personal Brand: Was sagen andere Menschen, wenn Du nicht im Raum bist.

    Wie willst Du, dass man dich sieht?

    Katie, weißt Du, was in Bremen über Dich erzählt wird?

    Google Dich selbst mal!

    Personal Branding steuert aktiv, was über Dich gesagt wird.

    Personal Branding ist keine Selbstinszenierung, sondern Sichtbarkeit zu Deinen Themen.

    Werde eine Marke! - Personal Branding

    „Du bist aber eine Marke“

    Männer reden über ihre Erfolge / Frauen möchten ihre Arbeit für sich sprechen lassen und sich nicht selbst in den Mittelpunkt stellen.

    Welche Kanäle für Sichtbarkeit?

    Facebook / Instagram …..privat

    LinkedIn / Xing…… berufliche Kontext - Suchmaschinenrelevant

    Basis, bevor es losgeht

    Was macht Dich aus? Was kannst Du? Wofür stehst Du?

    Was ist Dein Alleinstellungsmerkmal?

    Wie Du herausfindest, wofür Du stehst:

    Eigenwahrnehmung – Fremdwahrnehmung

    Welches Fachwissen zeichnet Dich aus? Für welche Leidenschaften stehst Du?

    Frage Dich: Wer ist Dein Publikum / und wann erreichst Du es am besten?

    Es zählen nicht die Likes, sondern die Frage: erreichst Du den einen entscheidenden Kontakt

    Besetze Dein Thema auf DEINE eigene Weise.

    Integration von Sichtbarkeit in den Alltag

  • Ansprechendes Profil
  • Vernetze Dich
  • Kommentiere
  • Bringe eigene Inhalte
  • Bleib dran
  • Hindernisse auf dem Weg

    Warum schaffen es viele Frauen nicht in die Sichtbarkeit? ANGST unperfekt zu sein

    Perfektion ist die große Sichtbarkeits-Bremse

    Bescheidenheit

    Sichtbarkeit ist ein echter Karrierebooster

    Jede Frau, die nicht sichtbar ist, nimmt einer anderen ein Vorbild weg!

    Literaturempfehlung:

    Christina Richter: Sichtbare Frauen. So nutzt Du LinkedIn & Co. Als Karrierebooster

    Tijen Onaran: Nur wer sichtbar ist, findet auch statt

    Podcast Folge #1/24

    Fri, 09 Feb 2024 06:00:00 GMT
    Wenn die Trennung zur Chance wird

    Glücklich verheiratet, ein Haus am Stadtrand von Berlin, drei tolle Kinder, der Mann in einer Führungsposition bei einem namhaften Unternehmen – das Leben lief für Jennifer Cheung. Bis ihr Mann ihr von dem einen auf den anderen Tag eröffnete, dass er sich trennen wolle. Bähm! Jennys Welt stand auf dem Kopf.

    Wut, Trauer und die Erkenntnis, selbst aktiv werden zu müssen für eine berufliche Perspektive – und die damit verbundene finanzielle Unabhängigkeit – waren die Phasen, die Jenny durchlief.

    Weitere „Häutungen“ folgten. Schließlich führte ein Coaching bei Barbara Rottwinkel-Kröber dazu, dass sie sich als Coach selbstständig machte. „Be yourself – Trennung als Chance“ lautet ihr Unternehmen. Heute hilft sie Frauen in genau dieser Lebenslage dabei, wieder Grund unter den Füßen zu bekommen. Dazu hat sie eine Ausbildung als Coach gemacht und schöpft von ihren unendlichen eigenen Lebenserfahrungen.

    Ihre größte Herausforderung auf dem Weg: Alle Ängste und Selbstzweifel über Bord zu werfen und an sich und seine Schaffenskraft zu glauben.

    Mehr über Jennifer Cheung findest Du hier: www.trennungsperspektive.de

    Thu, 25 Aug 2022 11:00:53 GMT
    Wie eine Krebsdiagnose das Leben auf den Kopf stellte

    Kristina Ewert war 39 Jahre alt. Ihr Leben als Recruiterin lief. Beruflich erfolgreich, frisch verheiratet und Mutter eines kleinen Sohnes bekam sie bei einer Routine Untersuchung von heute auf morgen die Diagnose: Krebs. Von einem auf dem anderen Tag fiel ihre Welt zusammen.

    Mit guter ärztlicher Betreuung, familiärer Unterstützung und Humor schaffte sie es den Krebs zu besiegen. Heute gilt sie als geheilt.

    Beruflich wurde ihr in dieser Zeit klar, dass sie nicht länger bereit ist gegen sich selbst und ihre Überzeugungen zu arbeiten. So wie es ihr Arbeitgeber verlangte.

    Der Schritt in die Selbstständigkeit war die logische Konsequenz. Im Frühjahr 2022 gründete Kristina ihr Unternehmen e-wert. Schon vor der offiziellen Gründung flogen ihr die Aufträge als Recruiterin und Active Sourcerin nur so zu.

    Mit viel Mut, Durchhaltevermögen, familiärer Unterstützung und guter Vernetzung innerhalb ihres Marktes ist Kristina heute erfolgreich selbstständig.

    Jeden Tag freut sie sich von neuem darüber, endlich „ihr Ding“ machen zu können. Ihr Learning: Akzeptiere, dass Leben Veränderung ist und dass darin ganz viel Potential steckt.

    Mehr Infos zu Kristina Ewert:

    https://www.provenexpert.com/de-de/kristina-ewert-e-wert/

    https://www.xing.com/profile/Kristina_Ewert2

    Wed, 10 Aug 2022 13:16:59 GMT
    Als Fotografin erfolgreich im Quereinstieg

    Eine Sache mit Hingabe und Leidenschaft zu tun – das sollte die Philosophie hinter jedem Beruf sein. Sollte. Erst wer für seine Sache brennt, ist darin auch erfolgreich. Bestätigen kann dies Tina Bentfeld. Nach Jahren im Marketing machte sich die Hamburgerin als Fotografin selbstständig – ohne Abschluss oder Prüfung, sondern aus purer Leidenschaft fürs Fotografieren.

    „Das habe ich mir gut überlegt“, beschreibt sie ihren Aufbruch in Sachen Selbstständigkeit. Gut dreiviertel Jahr dauerte es, bis die Aufträge so zahlreich und umfangreich kamen, dass sie davon „leben“ konnte.

    „Anfänglich habe ich das Ganze neben meinem Job aufgezogen. Für die ersten Aufträge oder Anfragen habe ich kein Geld genommen, sondern war froh, dass ich Referenzen hatte“, sagt sie.

    Heute ist sie als Fotografin in Hamburg eine feste Größe. Da sich immer mehr Frauen für ihren Weg interessieren und über einen Quereinstieg als Fotografin nachdenken, bietet sie eine eigene Kurz-Ausbildung an.

    „Da gebe ich den Frauen alle meine Learnings mit, was den Sprung in die Selbstständigkeit als Fotografin betrifft“, sagt sie.

    Infos: https://www.mallorcapure.de/

    Thu, 28 Jul 2022 11:00:11 GMT
    Nein-Sagen will gelernt sein

    Als Kind knirschte sie mit den Zähnen. Als Jugendliche setze sie sich inhaltlich damit auseinander, woher das Zähneknirschen kommt. Sich „Inhaltlich auseinandersetzen“, das heißt: sie machte autogenes Training und entwickelte sich von da aus kontinuierlich weiter. Heute betreibt Marloes Göke eine Beratungsagentur zu genau diesem Thema: Hochleistung und Wohlbefinden gehören zusammen!

    Ein wichtiger Aspekt, um sich wohlzufühlen, ist die Erkenntnis, auch NEIN sagen zu können. „Das will gelernt sein“, sagt Marloes und zielt damit auf die Menschen, die sich grundsätzlich schwertun, „nein“ zu sagen. Ob beruflich oder privat. Gerade die „kannste mal eben“ – Fragen kosten viel Zeit und rauben viel Energie.

    Lerne Marloes Göke im Podcast kennen.

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    Tue, 24 Aug 2021 14:00:00 GMT
    Pionierin aus Überzeugung

    Hotelmanagerin, Eventfee, Texterin, Sachbearbeiterin „im Amt“ – der Lebenslauf von Silke Kretzing ist vielfältig. Corona hat die engagierte 50-jährige zu ganz neuen Ufern getragen. Im September kommen ihre ersten nachhaltigen Stofftaschentücher in den Handel. „Stoffos“ heißen die flauschigen Taschentücher - „nice to nose and nature“.

    Auf diese so einfache wie geniale Idee ist die bewusst lebende Hausfrau beim regelmäßigen Besuch von Supermärkten gekommen. „Es gibt alles in nachhaltig – nur keine Taschentücher“, stellte sie fest. Und wagte sich auf ein für sie komplett neues Feld!

    Lernt Silke Kretzing im Podcast kennen.

    Wenn auch Du beruflich neu starten möchtest und an einer guten „Reisebegleitung“ interessiert bist, dann verabrede Dich mit mir zu einem kostenlosen Strategiegespräch:

    www.terminland.eu/starke-frauen

    Thu, 29 Jul 2021 14:00:00 GMT
    Sei Dir selbst der Lieblingsmensch – Selbstliebe als Erfolgsformel

    Nicole Gausepohl ist eine von ganz wenigen „Energiemedizinerinnen“ in Deutschland. Schon immer interessierte sich die 50-jährige für alternative Heilmethoden. Beruflich im Personalwesen tätig, sattelte sie jetzt noch einmal komplett um. Im Frühjahr eröffnete sie ihre Praxis für Energiemedizin.

    Die alleinerziehende Mutter von sechs Kindern schöpft die Kraft für alll das aus ihrer ausgeprägten Selbstliebe. Regelmäßig verabredet sie sich dazu mit sich selbst. Sie sagt: „Sei Dir selbst der liebste Mensch“!

    Lerne Nicole und wie sie ihr Leben angeht im Podcast kennen!

    Wenn auch Du beruflich neu starten möchtest und an einer guten „Reisebegleitung“ interessiert bist, dann verabrede Dich mit mir zu einem kostenlosen Strategiegespräch:

    www.terminland.eu/starke-frauen

    Wed, 14 Jul 2021 13:00:00 GMT
    Susanne Kuhlemann: „Ich habe etwas gesucht für das ich brenne“!

    Nicht alle Start-Ups werden von 25-jährigen gegründet. Susanne Kuhlemann aus Itzehoe, ganz oben in Schleswig-Holstein, ist so eine untypische Gründerin. Mit 60 Jahren – zwanzig davon als Qualitätsmanagerin in der Industrie – hat sie sich jetzt mit einer Online Schwimmschule – www.mintur.de – selbstständig gemacht.

    Eine Online Schwimmschule magst Du denken? Wie soll das gehen? Susanne Kuhlemann hat selbst vor 15 Jahren genauso kraulen gelernt. Auf der Suche nach einem echten Herzensbusiness hat sie sich darauf besonnen und legte los. Ganz ohne Hilfe ging das allerdings nicht. Ihre Schwimmschule ist das Ergebnis eines Coachings.

    Kraulen ist für sie ein Lebensgefühl, das sie jetzt realisieren will. „Der einfachste Weg ist nicht immer der Beste“, sagt sie zu ihrer Entwicklung, die geprägt ist von dem Gedanken an lebenslanges Lernen.

    Allen, die beruflich neu durchstarten möchten, rät sie: Finde heraus, was Du wirklich willst!

    Wenn auch Du auf der Suche danach bist, was Du willst, dann vereinbare ein 30-minütiges Strategiegespräch mit mir:

    www.terminland.eu/starke-frauen

    Thu, 03 Jun 2021 16:00:00 GMT
    Mit der Leidenschaft Geld verdienen

    „Naschkatze“ heißt das Unternehmen dessen Kopf Daniela Brüggen ist. Vier Jahre ist es her, dass sich die gelernte Fremdsprachensekretärin mit der Produktion von hochwertigen Pralinen und Schokoladen selbstständig gemacht hat. „Eigentlich wollte ich Journalistin werden“, sagt die sympathische gebürtige Sächsin. „Desserts und backen war aber schon immer meine Leidenschaft“. Genau die lebt sie heute voll aus. „Vor allem verdiene ich Geld damit“, betont sie auch die wirtschaftliche Ausrichtung ihrer Leidenschaft.

    Empathie, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit sind Danielas drei Kernstärken. Für sich hat die Unternehmerin erkannt, dass sie Dinge, die sie nicht interessieren, einfach nicht lernen kann. Als Konsequenz daraus lebt sie heute ihre Leidenschaft in vollen Zügen. Erfolgreich.

    In ihrer Erfolgsstory fehlt nur noch Eines: derzeit produziert sie ihre hochwertigen Schokoladen und Pralinen noch im Keller. Vermarktet werden sie im eigenen Online Shop.

    „Ich träume von einer gläsernen Manufaktur, wo mich die Kunden auch anfassen können“, schwärmt sie.

    Wenn auch Du Deine Leidenschaft zum Beruf machen möchtest, dann hol Dir kostenlos meine „4 Formeln, nach denen Du Deinen Traumjob findest“.

    Hier kannst Du sie kostenlos runterladen:

    https://starke-frauen.info/vier-schritte/

    Thu, 22 Apr 2021 16:00:00 GMT
    Wie eine Krankheit die Augen öffnete

    Mehr als 70.000 Frauen erkranken jährlich am Brustkrebs (Mamakarzinom). Eine davon war Heike Strohdeicher. Die Diagnose „Mamakarzinom“ haute die 60-jährige anfangs um. Heike steht jedoch für die Stärke, die jede Frau in sich hat, diese Herausforderung zu meistern. Sie schaffte es!

    Heute hilft sie Frauen aus der Diagnose Brustkrebs herauszukommen. Brustkrebs hat nämlich häufig mit den Lebensumständen zu tun. Die Krankheit zeigt deutlich auf, das im Leben der Betroffenen etwas nicht stimmt.

    Während der Therapie lernte Heike ihre Stärken, Wünsche und Träume bewusst kennen.

    Heute liebt Heike es ehemalige Brustkrebs Patienten an die Hand zu nehmen und sie zurück in ihre Kraft zu bringen. Sie lehrt sie ihre Träume zu leben und an sich selbst zu glauben.

    Sie selbst hat sich nach erfolgreicher Therapie aufgemacht, ihre Stärken und Träume zu leben. „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ lautete ihre Devise. Als erstes zog sie vom westfälischen Soest aus an die Ostsee, denn am Wasser zu leben – das war schon immer ihr Traum.

    Im Podcast lernst Du diese besondere Frau, Heike Strohdeicher, kennen.

    Wenn auch Du Dich beruflich neu orientieren möchtest, vielleicht sogar an einen Neustart denkst, dann komm in meinen Online Workshop „Mit System zum Traumjob. Anleitung zur beruflichen Weiterbildung in 4 Formeln“:

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    Thu, 15 Apr 2021 16:00:00 GMT
    Mit dem richtigen “Warum“ das Herzensbusiness gefunden

    Kerstin Slawatycki ist quasi mit allen Wassern gewaschen. Als Kommuniktions-Expertin war sie viele Jahre für namhafte Unternehmen in der Fashion Branche tätig, kennt die Gepflogenheiten dort aus dem eff, eff.

    Nach ihrem „Aus“ dort machte sich die Mutter zweier erwachsener Söhne selbstständig. Seitdem arbeitet sie projektbezogen für verschiedene Auftraggeber.

    „Das passt alles gut. Dennoch fühlte ich mich beruflich noch nicht wirklich angekommen“, sagt sie. Tief in ihr schlummerte nämlich noch eine ganz andere Idee. „Kann ich das wirklich machen, so etwas ganz anderes“, fragte sie sich lange Zeit.

    Sie entschloss sich ein Coaching bei Barbara Rottwinkel-Kröber, Gründerin der Starken Frauen, zu belegen. Schnell kamen die beiden Kerstins „Warum“ – also ihrem persönlichen roten Faden – auf die Spur: „Ich übernehme gerne Verantwortung, damit Du versorgt bist“, lautet es.

    Das bestätigte Kerstin schlussendlich darin, ihr Herzensbusiness, nämlich www.shehasmoney.de an den Start zu bringen. Am Weltfrauentag, dem 8. März, launchte sie ihre neue Finanzberatung für Frauen. Wie kann das besser gehen als mit so einer tiefen Motivation!

    „She has money“ ist seitdem Kerstins neues Betätigungsfeld. „Mir macht es unglaublich Spaß und ich fühle eine tiefe Zufriedenheit, Frauen auf diesem Feld besser aufzustellen“, sagt die Powerfrau.

    Erfahrt im Podcast was Kerstin mutig gemacht hat und wie sie Veränderungen gezielt angeht.

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    Thu, 01 Apr 2021 16:00:00 GMT
    Mit der großen Lust auf Veränderung

    Eigentlich lief Birgit Höveners Immobilienunternehmen gerade richtig rund, als sie beschloss, noch einmal ganz was anderes anzufangen: Von einer Bekannten erwarb sie einen Onlineshop für Nüsse und Trockenfrüchte und startete damit in ein neues Abenteuer. Mit Erfolg!

    Birgit ist eine echte Vorzeigeunternehmerin. „Wirtschaftlich war ich immer mutig“, sagt sie über sich. Noch heute führt sie ihre zwei Betriebe, wobei das Eine (Jala`dor) in einem für sie komplett neuen Feld ist. Genau das reizt sie daran.

    Erfahrt im Podcast was Birgit mutig gemacht hat und wie sie Veränderungen gezielt angeht.

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    Thu, 18 Mar 2021 17:00:00 GMT
    Mit 26 Jahren jüngste Franchisegeberin Deutschlands

    Für Lara Pöstges gehört der richtige BH zum guten Lebensgefühl. Und weil das viele Jahre bei ihr anders war, hat sie sich vor zwei Jahren aufgemacht, das zu ändern. Dafür kündigte sie ihren gut bezahlten Job als Export- und Projektleiterin bei einem Stahlbaubetrieb und eröffnete den Online Shop www.bhtraeume.de

    „Tue was Du liebst und Du wirst Erfolg haben“, sagt Lara heute. Was für viele unvorstellbar scheint, praktiziert sie täglich: Online-Beratungen für den richtigen BH. „Gerade bei Übergrößen ist es für Frauen häufig schwierig einen BH zu finden, der angenehm sitzt und passt“. Mit dem Mut zur Veränderung ist sie das Projekt BH Träume angegangen. Gerade hat die aus der Region Ulm stammende frisch gebackene Mutter den dritten Standort mit einer Franchisenehmerin in Norddeutschland aufgebaut.

    Mit ihrem Podcast „Damit der Mops nicht hopst“ vermittelt sie regelmäßig Wissen um die weibliche Brust. Mit dem Mut zur Veränderung kommt Lara ihrem Traum einer erfolgreichen Unternehmerin täglich näher.

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    Thu, 11 Mar 2021 17:00:00 GMT
    Ein gutes Netzwerk trägt Dich überall hin

    Ilka Bergrath hat sich in diesem Jahr beruflich neu orientiert. Allen Corona-Unkenrufen zum Trotz hat sich die Personalvermittlerin selbstständig gemacht. „Dazu braucht es, wie immer im Leben, Mut“, sagt sie. Was sie trägt ist ihr Netzwerk.

    Die begeisterte „Netzwerkerin“ hält im Podcast ein Plädoyer für das Netzwerk als Basis für den persönlichen Erfolg. Frauen in beruflichen Veränderungsprozessen rät sie, genau hinzuschauen, wer und wo ihr Netzwerk ist. Das können (ehemalige) Lieferanten und Geschäftspartner ebenso wie auch Arbeitskollegen oder Sportfreunde sein. „Jeder kennt jemanden, der jemanden kennt“, bringt Ilka Bergrath es auf den Punkt. Ihr Tipp: Kommuniziere offen und klar, was Du suchst. Du wirst erstaunt sein, wieviel zurück kommt.

    Als Personalvermittlerin nutzt sie immer wieder ihr Netzwerk, um für ihre Bewerber interessante Arbeitgeber zu finden oder im Umkehrschluss interessante Bewerber für ihre Netzwerkpartner.

    Ilka Bergrath ist Geschäftsführende Gesellschafterin von https://www.cn-people.de/ Ihr Slogan lautet: Weil Connections alles sind.

    Wenn Du Dich mit dem Gedanken trägst, Dich beruflich neu zu orientieren, dann komm am 1. oder 3. Dezember in unser Webinar. Hier kannst Du Dich anmelden:

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    Thu, 26 Nov 2020 17:00:00 GMT
    Ivana Drobek: Von der Juristin zur Technik-Ermutigerin

    „Folge immer deinem Herzen“, sagt Ivana Drobek. Beruflich hat sie einige Kopfentscheidungen getroffen, die sich nicht als Erfolg entpuppten“. Drei wesentliche Etappen hat sie in ihrem beruflichen Leben absolviert: gestartet als Voll-Juristin, ging sie dann in den Personalbereich, bevor sie heute als Coach und Technik-Ermutigerin arbeitet.

    „Die Herausforderung liegt darin, wirklich das herauszufinden, was Du gut kannst und womit du wirtschaftlich erfolgreich bist“. Im Podcast berichtet sie von ihren Erfahrungen und gibt Dir Tipps, wie was Du von ihr lernen kannst

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    Thu, 12 Nov 2020 17:00:00 GMT
    Warum Du besser in Stärken denkst

    Das Wort „Vermögen“ steht nicht nur für einen hohen Kontostand, sondern auch dafür, dass Du etwas „vermagst“. Etwas vermögen heißt, sich seiner Stärke bewusst zu sein – das jedenfalls sagt Business Coach Edda Möllers. Als Coach ist Edda Möllers aus Münster auf Perpektiv-Coaching spezialisiert. Im. Podcast mit Barbara Rottwinkel-Kröber zeigt sie auf, wie Du es schaffst, in Stärken zu denken!

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    Thu, 05 Nov 2020 17:00:00 GMT
    Am höchsten hängt die persönliche Messlatte

    Verena Schott ist eine fröhliche junge Frau, Mutter zweier 6- und 9-jähriger Söhne, Studentin und amtierende Weltmeisterin in 100 m Rücken. Und behindert.

    Die querschnittsgelähmte Paralympics Teilnehmerin ist eine echte Mutmacherin. „Den Rückhalt und die emotionale Stärke für das alles gibt mir meine Familie“, sagt die 30-jährige, die täglich in Potsdam für Olympia trainiert. Ihr Lebensmut ist ansteckend! 13 Jahre war sie, als ein LKW sie anfuhr und sich ihr Leben damit komplett änderte.

    Lernt diese besondere Frau im Podcast näher kennen.

    Sie macht allen Mut, die sich verändern wollen, z.B. in Richtung einer beruflichen Neuorientierung.

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    Thu, 22 Oct 2020 16:00:00 GMT
    Akzeptiere es – wie es ist

    Stephanie Grebe ist ohne Hände und mit nur einem Unterschenkel auf die Welt gekommen. Die Paralympics Teilnehmerin ist Vize-Europameisterin im Tischtennis für Behinderte, hat einen eigenen Wikipedia Eintrag und arbeitet halbtags im Jobcenter Pinneberg.

    Ein Gen-Defekt ist die Ursache für ihre Behinderung. Steffi Grebe hadert nicht damit, sondern akzeptiert es, wie es ist! Ihr Credo: Wenn Du im Leben etwas erreichen willst, brauchst Du Rückhalt und Durchhaltevermögen.

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    Thu, 15 Oct 2020 16:00:00 GMT
    Olympiasiegerin mit viel Schlaf und noch mehr Disziplin

    Zweimal schon hat sie von den Paralympischen Spielen eine Goldmedaille mit nach Hause gebracht, hat sich ins Goldene Buch der Stadt Ulm eingetragen und selbst einen Wikipedia Eintrag: Rollstuhlbasketball-Nationalspielerin Annabel Breuer aus Gießen. Die 28-jährige hat in ihrem Leben schon weit mehr erreicht als andere Frauen in diesem Alter.

    Mit ihr starten wir eine Podcast Serie über erfolgreiche Behinderten-Sportlerinnen auf Olympia Niveau.

    Sie war ein Jahr alt, als sie sich als Folge eines Autounfalls eine Querschnittslähmung zuzog. Wenn sie in ihrer Schulzeit bei manchen Dingen einfach nicht dazu gehörte, kaschierte sie viel mit ihrem Sport. „Das hat mich selbstbewusst gemacht“, sagt die junge Frau und Studentin der Psychologie heute. Mit großer Disziplin und jeden Tag mindestens elf Stunden Schlaf, wartet sie nun auf ihren nächsten Einsatz bei den Paralympics in Tokio, die Corona-Bedingt um ein Jahr auf 2021 verschoben wurden.

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    Thu, 08 Oct 2020 16:00:00 GMT
    Kann ich Selbstliebe lernen?

    Selbstliebe – das heißt, dass man mit ich selbst und seinem Umfeld in Einklang lebt. Business Coach Beate Recker ist der Meinung, dass für eine glückliches Leben Selbstliebe unerlässlich ist. Komplimente und ein positives Umfeld können Selbstliebe maßgeblich steigern. Im Gespräch mit Barbara Rottwinkel-Kröber gibt sie Tipps, wie jeder täglich an seiner Selbstliebe arbeiten kann.

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    Thu, 01 Oct 2020 16:00:00 GMT
    Dr. Anja Schäfer: Netzwerk muss man erleben

    Dr. Anja Schäfer arbeitete acht Jahre als angestellte Juristin, bevor sie sich vor drei Jahren selbstständig machte. Nur kurze Zeit nach diesem mutigen Schritt erhielt sie eine Krebsdiagnose. „Ich habe das gut hingekriegt, weil ich mich auf mein Netzwerk verlassen konnte“, sagt sie heute. Im Podcast verrät Anja Schäfer was sie und ihr Netzwerk auszeichnet. Die Juristin arbeitet heute als Business Coach und ist Expertin für Netzwerken und Frauen in Führung. Sie sagt: „Nur du bist die Kapitänin auf Deinem Lebensschiff. Mach was draus. Und was du daraus machst, hängt ganz wesentlich von deinem Netzwerk ab“.

    Website: www.anja-schaefer.eu

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    Thu, 17 Sep 2020 16:00:00 GMT
    Wie kann ich mutig werden?

    Vor dem Mut kommt häufig die Wut – das jedenfalls behauptet Business Coach Beate Recker. Wer sich immer wieder nicht traut, wird irgendwann wütend, um dann wirklich etwas zu ändern. Dann heißt es die bisher sichere Komfortzone zu verlassen. Die dann einsetzende Aufregung ist positive Energie pur. Recker rät zu Mut zu ungewöhnlichen Dingen. Wer sich sagt: ich kann das nicht, sollte sich drei Grundsätze vor Augen halten.

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    Thu, 10 Sep 2020 16:00:00 GMT
    Kann ich Optimismus lernen?

    Oder: wie lerne ich positiv zu denken? Im Podcast erläutert Business Coach Beate Recker, wie man zu dauerhaftem Optimismus findet. Sie gibt zahlreiche Tipps, mit denen es gelingt, dauerhaft motiviert und positiv zu denken. Sie rät Frauen sich hin und wieder aus ihrer klassischen Rolle zu befreien und einfach darauf zu achten, was ihnen guttut. Ganz wesentlich zu einer positiven Grundhaltung tragen die Menschen bei, mit denen sich jeder umgibt.

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    Thu, 03 Sep 2020 16:00:00 GMT
    Anouk Ellen Susan: Regelmäßig die Komfortzone verlassen

    Anouk Ellen Susan, Deutsch-Niederländerin, Buchautorin und Speakerin, verrät uns die Geheimnisse ihres Erfolges.

    Anouk Ellen hat in ihrem Leben zahlreiche Brüche. Eines der Herzensthemen der gebürtigen Holländerin, die heute in Düsseldorf lebt, ist die Deutsch-Niederländische Freundschaft. Kein Wunder, dass sie Vorstandsvorsitzende der Deutsch-Niederländischen-Gesellschaft ist.

    „Klarheit, Leidenschaft und Mut“ – das sind für Anouk die entscheidenden Erfolgsfaktoren ihres Lebens. Diese drei Werte setzt sie auch in der Praxis konsequent um. Jedes Jahr definiert sie für sich drei Challenges, die zu erreichen sie ihre Komfortzone verlässt. Dazu zählt ein Halbmarathon ebenso wie die Reise zu einem besonderen Ort.

    Im Podcast lernt ihr die Deutsch-Holländerin kennen!

    Web: www.anoukellensusan.de

    Anouk Ellen Susan hat sich beruflich immer wieder erfolgreich verändert.

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    Thu, 27 Aug 2020 16:00:00 GMT
    Wie überwinde ich meine Angst?

    Ängste und Stress – wir alle kämpfen im Laufe unseres Lebens immer wieder damit. Was ist Angst überhaupt? Häufig blockiert sie uns und hindert uns daran, uns weiterzuentwickeln. Im Podcast mit Barbara Rottwinkel-Kröber gibt Businesscoach Sonja Hüls praktische Alltagstipps, wie Du Ängsten begegnen kannst. Denn die Angst selbst ist durchaus etwas Gutes. Neben einfachen Techniken erläutert sie, wie Du mit Ängsten und Stress am besten umgehst – damit eben keine Blockade entsteht.

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    Thu, 20 Aug 2020 16:00:00 GMT
    Wie Du Dein Warum findest

    Petra Alschner beschäftigt sich seit vielen Jahren intensiv damit, wie Du Dein Warum findest und warum es für jeden wichtig ist. Wenn Du Dein Warum kennst, findest Du nämlich eine stimmige Antwort auf die Frage: Was mache ich beruflich? Um mit Deinem Job glücklich zu werden, sollte es zu Deinem Warum passen.

    Dein Warum ist der Motor für alles, was Du tust. Das ist der rote Faden in Deinem Leben. Das, was Dich aus Deinem tiefen Inneren antreibt.

    Wenn Du Dein Warum kennst, ist das ein unglaublicher Antrieb. Insbesondere, wenn Du im Leben Entscheidungen zu treffen hast, kann die Kenntnis Deines Warums sehr hilfreich sein. Beruflich wie privat.

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    Thu, 13 Aug 2020 16:00:00 GMT
    Wie finanziere ich eine berufliche Übergangsphase?

    Ein echtes Angstthema sind „Finanzen“ bei Frauen – gerade, wenn Du Dich in einer beruflichen Übergangsphase befindest. Im Gespräch mit Barbara Rottwinkel-Kröber erläutert Finanz-Expertin Angelika Henker wie Du Deine Finanzen in den Griff bekommst.

    Dabei verrät Angelika Henker zahlreiche Tipps, wie man diese Phase meistert ohne in finanzielle Nöte zu kommen.

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    Thu, 06 Aug 2020 16:00:00 GMT
    Was heißt eigentlich „Erfolg“ aus weiblicher Sicht?

    Immer wieder begegnet uns das Wort „Erfolg“ oder „erfolgreich“. Was jedoch heißt „Erfolg“? Ist Erfolg gleichzusetzen mit einem gelungenen Leben? Definieren Männer Erfolg anders als Frauen?

    Auf einen Kaffee mit Nicole Reckmann, Unternehmensberaterin aus Münster, sucht Barbara Rottwinkel-Kröber die Definition von weiblichem Erfolg. Eines ist dabei klar: männlicher Erfolg ist immer wirtschaftlich, während Frauen eher Werte damit verknüpfen.

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    Thu, 30 Jul 2020 16:00:00 GMT
    Selbstbewusstsein

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    Thu, 23 Jul 2020 16:00:00 GMT
    Bin ich gut genug?

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    Thu, 16 Jul 2020 16:00:00 GMT
    Wie präsentiere ich mich richtig?

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    Thu, 09 Jul 2020 16:00:00 GMT
    Bintou Schmill: Europameisterin im Boxen, Model, Lehrerin

    In Togo, Westafrika, ist es nichts Außergewöhnliches sein Kind mit 13 in den Teil der Familie zu geben, der vermeidlich besser lebt. Für die 13-jährige Bintou hieß das vor 23 Jahren, dass die gebürtige Afrikanerin zu ihrer Großmutter nach Hamburg kam.

    „Leben & leben lassen, Lieben & lieben lassen“ – getreu ihrem Lebensmotto lebt sie heute in Hamburg, modelt, ist amtierende Europameisterin im Welter Gewicht (Frauen bis 66,8 kg) und arbeitet als Lehrerin in einem Hamburger Stadtteil.

    Bintou ist eine schillernde Kombination aus Schönheit, Härte und Intelligenz. Zeit ihres Lebens ist sie ihrem Instinkt gefolgt. Die Amtssprache in Togo ist Französisch. Ihr Boxtalent hat sie an der Uni entdeckt. Als Lehrerin unterrichtet sie deshalb Sport und Französisch.

    Sportlich will sie in den nächsten Jahren richtig Gas geben: dem bestehenden Europameistertitel will sie noch weitere hinzufügen. Die Grundvoraussetzungen dafür könnten nicht besser sein, denn Bintou zeichnet aus, dass sie Dinge durchzieht, was sie anfängt auch zu Ende bringt – egal, wieviel Schweiß es kostet.

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    Fri, 19 Jun 2020 15:00:00 GMT
    Gerlinde Suling: Mit 50 Jahren Start in einer Männerdomäne

    Frauen & Technik – viele von uns kennen diesen Spruch. Mit über 60 ist Gerlinde Suling heute selbstständige IT Beraterin „mit großer Leidenschaft“, wie sie sagt. Eine reine, technikaffine Männerdomäne. Dass sie heute dort steht, wo sie ist, verdankt die Wahl-Hamburgerin ihrem Lebensmotto: Das Leben ist ein Fluss…. der auch manchmal Kurven haben kann.

    Nach 22 Jahren wurde sie bei ihrem Arbeitgeber, einem DAX Konzern, über Nacht überflüssig. Mit einem so genannten „goldenen Handschlag“, also einer guten Abfindung, startete sie in ihre zweite Lebens-Berufs-Hälfte. Ganz einfach gestaltete sich der berufliche Neuanfang nicht. Erst einige Jahre später fand sie die Kraft für eine eigene, selbstständige berufliche Karriere. „Heute bin ich genau da, wo ich sein will“, sagt sie rückblickend.

    Hier geht es zu Gerlinde Sulings Unternehmen: www.it-suling.de

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    Fri, 12 Jun 2020 15:00:00 GMT
    Ingrid Mumm: Berufsanfängerin mit über 50

    Nach Jahrzehnten Familienarbeit den beruflichen Einstieg zu finden und zu wagen – dazu gehört schon etwas, zumal, wenn man (wie es im Arbeitsmarkt-Sprech heißt) eine „unqualifizierte Arbeitskraft“ ist. Ingrid Mumm aus Celle hat mit 50+ dennoch Sprung gewagt – und würde es immer wieder genau so tun. Nach dem neuen Scheidungsrecht getrennt, blieben ihr ganze zwei Jahre, bis sie ihr eigenes Geld verdienen musste, wollte sie ihren Lebensstandard halten.

    Den Einstieg fand sie über einen 400 € Job bei der Celleschen Aidshilfe.

    Geholfen hat ihr dabei, dass sie vom lebenslangen Lernen überzeugt ist – also bereit war auch Neues zu lernen, ebenso wie die Tatsache, dass sie keine Scheu hat, auch einmal „anzupacken“, wie sie sagt.

    Aus dem 400 € Job entstand eine Karriere bei der Aidshilfe Niedersachsen, Landesverband e.V. mit weltweiten Aids-Projekten für Familien und Frauen. Ein Thema, in dem sie sich zu Hause fühlt.

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    Fri, 05 Jun 2020 15:00:00 GMT
    Sabine Fäth: Mit 45 Jungunternehmerin mit einem Start Up

    Gemäß ihres Lebensmottos „Stay hungry, stay folish“ hat Sabine Fäth auf dem Zenit ihrer Karriere als Chefredakteurin u.a. der FÜR SIE ihren gut bezahlten Job gekündigt, um sich selbstständig zu machen. Mit Mitte 40 gründete sie das Start Up SCRIBERSHUB – eine Plattform, die Schreiber/Autoren mit Auftraggebern zusammenbringt. Sie ist damit, wie sie bemerkt „ins kalte Wasser gesprungen. Das war genau das Richtige für mich und ich bereue keinen einzigen Tag.“

    Allen Frauen, die über eine berufliche Neuorientierung nachdenken, rät sie: „Frage Dich: Tust Du das, was Du tust gerne? Machst Du das, was Du tust mit Inspiration? Bist Du noch mit Eifer dabei? Wenn Du alle drei Fragen mit NEIN beantwortest, solltest Du ins Handeln kommen“.

    Hier erfährst du mehr über Sabine Fäth: www.scribershub.de

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    Fri, 29 May 2020 15:00:00 GMT
    Isabelle Strikos, Tegernsee: Niederlagen haben mich stark gemacht

    Vor drei Jahren gründete Isabelle Strikos die „Yogaschule am Tegernsee“. Obwohl sie weiß, wie schwer es ist mit einer Yogaschule Geld zu verdienen, „habe ich es getan“, sagt sie. Allerdings nicht ganz allein, sondern mit ihrer Geschäftspartnerin Andrea. Diese kannte sie vorher eigentlich gar nicht. Gemäß Isabelles Devise „es einfach zu tun“ legten die beiden los. Es funktionierte!

    Um gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Kindern am Tegernsee zu leben, kündigte sie einen gut bezahlten Job im Marketing. Nach 15 Jahren scheiterte ihre Ehe. „Erst meine Niederlagen – und dazu zählt meine Job-Kündigung und die gescheiterte Ehe – haben mich stark gemacht“, sagt sie heute.

    Hier erfährst du mehr über den Werdegang von Isabelle Strikos: http://isabelle-strikos.de/

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    Fri, 22 May 2020 15:00:00 GMT
    Monika Schiwy, Münster: Lebenskünstlerin mit großer Expertise

    Nachdem sie ihren Traum von einer Familie begraben musste, machte sie sich mit einer Kneipe selbstständig, wurde später Online Redakteurin und betreibt heute das Atelier Art und Weise in Münster. Neben Malen bietet sie dort auch Yoga an, ist gefragter Gastgeber für Firmenevents in ihrem Atelier. Dort lebt sie ganz bewusst ihre Stärken: mit Menschen umgehen!

    Hier erfährst du mehr über Monika Schiwy: http://www.monika-schiwy.de/ und http://www.raum-muenster.de/

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    Fri, 15 May 2020 15:00:00 GMT
    Monika Geschwinder: Der Liebe wegen von der Schweiz nach Ostwestfalen

    In der ersten Woche hat sie nicht einmal die Koffer ausgepackt, so schockiert war Monika Geschwinder über ihre neue „Heimat“. Der Liebe wegen ist sie von Zürich aus in den Kreis Minden gezogen. „Manchmal reagiert man nur, ohne nachzudenken“, sagt sie heute.

    Die gelernte Krankenschwester hatte ungewöhnliche berufliche Stationen, bevor sie ihrem Herzen folgte und eine Coaching Ausbildung absolvierte. Heute arbeitet sie als Leadership Coach. Ihr Lebensmotto: Frauen wollen alles und noch viel mehr! Sie sagt: Such Dir jemanden, der Dich schätzt und der Dir Rückenwind gibt.

    Hier erfährst du mehr über Monika Geschwinder: https://www.happywomenfinishrich.com/

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    Fri, 08 May 2020 15:00:00 GMT
    Corinna Bäthge: Mit Selbstliebe und Selbstvertrauen zur „Chefflüsterin“

    Seitdem ein Klient ihr sagte, sie sei seine „Chefflüsterin“ nennt sich die Führungskräftetrainerin Corinna Bäthge genauso. Indem sie ihren Klienten das Gefühl gibt zuzuhören, löst sie deren Zungen und erklärt ihnen gleichzeitig, wie sie ihre Mitarbeiter besser verstehen und führen können. Darin findet sie ihre Berufung.

    Bis zu ihrer Scheidung verlief ihr Leben nach Plan. „Da ist mein Prinzessinnenschloss jedoch zusammengebrochen“, sagt sie heute. Das hat mich aber auch zu dem gemacht, der ich heute bin. Dabei ist Selbstliebe und Selbstvertrauen ein wichtiges Thema für sie.

    Hier erfährst du mehr über Corinna Bäthge: www.corinna-baethge.de

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    Fri, 01 May 2020 15:00:00 GMT
    Astrid Lensker: Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin

    Sie wollte immer einen Dekorationsladen haben – vor zwei Jahren hat sie dann das Unternehmen „Grün & Gold“ gegründet, eine Firma, die sich auf Dekorationen und Florales spezialisiert hat. Dabei ist es erst zehn Jahre her, dass sie einen bombensicheren Angestelltenjob zugunsten der eigenen Selbstständigkeit aufgegeben hat. Damals gründete sie das Unternehmen „Durchblick Büroorganisation“.

    Astrid Lensker schaut sich immer ganz bewusst alle Möglichkeiten an, bevor sie sich entscheidet. Sie sagt: „Aufgeben ist keine Option“. Beruflich voll durchgestartet ist sie aber erst, seitdem sie ihren Glaubenssatz „Du bist nicht gut genug“ aufgelöst hat.

    Hier erfährst du mehr über Astrid Lensker: www.buerodurchblick.de und www.gruen-und-gold.de

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    Fri, 24 Apr 2020 15:00:00 GMT
    Sonja Hüls: Angst ist was Gutes, denn sie zeigt uns den Weg

    Zeit ihres Lebens folgt Sonja Hüls, Bocholt, ihrem Herzen. Anfänglich arbeitete sie als Fremdsprachensekretärin, bevor sie die Tanzschulte der Familie übernahm. Heute arbeitet sie als Mentaltrainerin und Heilpraktikerin für Psychotherapie mit Schwerpunkt Hypnose. Ein Leben mit vielen Brüchen, das sich durch eines auszeichnet: Sie folgte immer ihrem Herzen.

    „Einfach mal machen, es könnte ja gut werden“ – das ist ein Lebensmotto von Sonja Hüls. Frauen, die sich verändern möchten, gibt sie mit: Es gibt immer einen Weg, nimm Hilfe in Anspruch und ergreife deine Chance!

    Ängste sind für Sonja eine Riesenchance und gehören zum Leben. Für sie haben Ängste das größte Lebenspotential, denn „Wo die Angst ist, ist der Weg“.

    Sonja Hüls zeigt dir, wie man sein Glück findet, indem man einfach seinem Herzen folgt.

    Hier erfährst du mehr über Sonja Hüls: www.sonja-huels.com

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    Thu, 16 Apr 2020 15:00:00 GMT
    Die Frau, die Mode und Persönlichkeit zusammenbringt - Carola Nahnsen

    Sie strahlt aus, was sie lebt: Carola Nahnsen. Viele kennen sie bereits von Facebook oder Instagram. Die gelernte Hotelfachfrau ist heute eine gefragte Fashion Stylistin und Personal Shopper für alle Frauen, die sich in ihrem Stil unsicher sind. Sie hat sich damit einen Lebenstraum erfüllt. Denn schon als Kind hat sie sich für Mode interessiert, aber auch für persönliche Weiterentwicklung. Heute kombiniert sie beides wunderbar. Sie verrät uns, dass Frauen immer schöner werden, je häufiger sie sich selbst im Spiegel anschauen.

    Vita

    1982 in Schortens/Friesland geboren

    Realschule, Ausbildung als Hotelfachfrau im Steigenberger Frankfurt, Hyatt Mainz, weitere Stationen in Brighton, UK und Düsseldorf als Eventmanagerin im Bereich Persönlichkeitsentwicklung.

    Seit 2011 selbstständig als Fashion Stylistin, Personal Shopper und Kleiderschrank-Expertin

    www.carola-nahnsen.de

    Wie darf ich Dich vorstellen?

    Ich arbeite als Fashion Stylistin, bin Kleiderschrank-Expertin und kümmere mich darum, dass es Frauen noch besser geht. „Kleiderschrank-Expertin“ ist kein normaler Ausbildungsberuf. Meine Mutter ist Schneiderin und als Kind war ich immer mit ihr in verschiedenen Stoffgeschäften unterwegs. Also habe ich mich schon früh für Mode interessiert. Nach der Schule wollte ich dann direkt ins Mode Business wechseln. Ich war früher sehr schüchtern. Mit 17 Jahren saß ich vor drei Geschäftsführern und habe kein Wort rausgekriegt. Damit hatte sich die Modekarriere erstmal erledigt.

    Danach entstand der Wunsch Sprachen zu lernen. Dafür habe ich mich in vielen Hotels beworben und habe einen Ausbildungsplatz im Steigenberger Hotel in Frankfurt erhalten. Mit 17 bin ich dann von meiner Heimat Schortens in Ostfriesland nach Frankfurt gezogen. Danach habe ich in einigen 5-Sterne Hotels gearbeitet und war für einige Zeit in England. In Düsseldorf habe ich dann Events organsiert und bin erstmals mit dem Thema „Persönlichkeitsentwicklung“ in Verbindung gekommen. So nahm das alles seinen Lauf.

    Eher zufällig habe ich dann eine Ausbildung als Fashion Stylistin gemacht. So konnte ich dann mein Thema „Mode“ mit Persönlichkeitsentwicklung kombinieren. Das ist für mich wie ein Sechser im Lotto.

    Es ist meine Berufung den Frauen ihre Stärke zu zeigen, sie sichtbar zu machen. Ich weiß ja selbst, wie das ist, sich nicht zu trauen. Ich mag ein Zitat das heißt „Some wake up to an alarm, I wake up to a calling” – das was ich tue ist wirklich meine Berufung

    Hast Du ein Lebensmotto?

    Mein Lebensmotto lautet „Alles im Leben hat seinen Sinn“. Häufig erkennt man den Sinn nicht sofort, gerade, wenn es einschneidende Dinge sind. Aber im Nachgang wird mir das häufig klar.

    In jeder starken Frau steckt bekanntlich auch eine schwache. Was hat Dich zur starken Frau gemacht?

    Dass ich mit 17 zu Hause ausgezogen und nach Frankfurt gegangen bin, hat mich sehr geprägt. Das war für mich als Nesthäkchen hart. Aber ich hatte ein Ziel und habe das verfolgt. Diese Zeit hat mich sehr geprägt. Ich hatte z.B. viele Jahre heftige Phasen, wo ich mich sehr allein gefühlt habe. Letztendlich hat mich aber stark gemacht, dass ich das alles alleine geschafft habe.

    Was war für Dich bislang Deine größte Herausforderung?

    Beruflich ist es gerade die aktuelle (Corona) Krise. Das lässt mich beruflich noch einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel auf meine Angebote schauen.

    Was hast Du daraus gelernt?

    Es ist wichtig, sich immer wieder zu wandeln. Ich lerne aber auch, wie wichtig mein Netzwerk ist, das ich habe. Das wusste ich zwar vorher auch, aber jetzt wird es mir richtig deutlich. Ich habe letztens einen Spruch gelesen: „Zeig mir Dein Netzwerk und ich sage Dir Deine Zukunft voraus“ von dem ich heute sagen muss: Dieser Spruch stimmt! Mein Netzwerk gibt mir ganz viel Sicherheit.

    Was würdest Du heute Deinem 18-jährigen ICH mit auf die Lebensreise geben?

    Ich würde ihr sagen: baue dir ein Netzwerk auf und suche dir Gleichgesinnte. Außerdem: Trau Dich! Trau Dich anders zu sein. Meine Liebe zur Mode hatte ich immer schon, aber ich habe mich in vielen Situationen einfach nicht so getraut.

    Wann hattest Du in Deinem Leben die größten Selbstzweifel?

    Natürlich habe auch ich immer wieder Selbstzweifel. Die kommen immer wieder. Auch darauf schaue ich ganz genau. Deshalb investiere ich immer in die eigene Entwicklung der Persönlichkeit.

    Ich habe im Leben aber gelernt, dass ich auch nicht jedermann gefallen (muss).

    Für welche Lebenserfahrung bist Du dankbar?

    Rückblickend bin ich dankbar, dass ich so früh ausgezogen bin, dass ich im Ausland war, dass ich 1,5 Jahre in England gelebt habe. Ich bin dankbar, dass ich mit meinen 37 schon so häufig umgezogen bin und so viele Menschen kennengelernt habe – gerade durch Facebook und Instagram.

    Wie motivierst Du Dich?

    Wenn ich weiß, dass ich einen Tag vor mir habe, an dem ich das machen kann, was ich liebe, dann motiviert mich das unglaublich. Wenn ich bei Jemandem in den Kleiderschrank schauen darf, diesen strukturiere und die Frau sich hinterher viel besser fühlt, dann ist das für mich die größte Motivation, die ich haben kann.

    Wie gehst Du mit dem Thema „Finanzen“ um?

    Ich finde es schön, dass das Thema immer mehr im Fokus rückt und wir Frauen uns damit beschäftigen. Ich bin so aufgewachsen, dass sich mein Vater immer um alles Finanzielle gekümmert hat. Als ich mich selbstständig machte, habe ich mich zwangsläufig mit dem Thema beschäftigt. Aber da ist auch bei mir noch einiges zu tun – gerade bei uns Selbstständigen.

    Weißt Du wieviel Du mit 65 im Portemonnaie haben wirst?

    Noch nicht genug! Ich weiß das wohl, weil ich da hinschaue, aber ich habe auch ein Prinzip: Ein Mann ist keine Altersvorsorge!

    Was können andere Frauen von Dir lernen!

    Von mir kann man lernen, wirklich hinzuschauen und nicht den Kopf in den Sand zu stecken und zu sagen: Das wird nichts! Man muss immer schauen: Wo stehe ich da? Was kann ich aktuell zur Seite legen? Und sprecht mit anderen Frauen darüber. Mir geht es so, dass ich mich zu diesem Thema mit Frauen besser austauschen kann als mit Männern. Ich habe das Gefühl, wenn ich mit einem Mann darüber spreche, dass er mich nicht so ernst nimmt.

    Wie gehst Du mit dem Thema „älter werden“ um?

    Wie ich damit umgehe? Ich bin gerade aktuell sehr dankbar, dass ich überhaupt auf der Welt sein darf. Es ist nicht so, dass ich sage: Super! wenn die Augenfalten mehr werden. Aber ich finde wir sind alle sehr privilegiert, dass wir gesund durch die Welt gehen dürfen. Ich sitze ja an der Quelle und ich habe in Sachen Kosmetik die besten Tipps. Ich bekomme ganz viele eMails von Frauen, die mich fragen: Ich möchte gerne altersgerecht aussehen. Wie soll ich das machen? Ich beobachte das, helfe gerne und mache für mich Einiges, damit ich fit bleibe. Außerdem habe ich ganz gute Gene.

    2 Liter Wasser am Tag – Wunsch oder Wirklichkeit?

    Ich bin „dran“. Ich trinke recht viel Wasser und was ich mir angewöhnt habe: ich trinke morgens auf nüchternen Magen frisch gepressten Selleriesaft. Da habe ich ein sehr gutes Gefühl.

    Was ist das Geheimnis Deiner Schönheit?

    Ganz einfach! Ich schaue mich selbst gerne im Spiegel an. Wenn ich mich gerne im Spiegel anschaue und mit mir im Frieden bin, dann strahle ich das auch aus. Ich merke ganz genau, wie es mir geht, wenn ich in den Spiegel schaue.

    Thu, 26 Mar 2020 16:00:00 GMT
    Wenn man sich traut, ist alles möglich - Elke Wessel

    Während viele Frauen um die 50 über ihren Ruhestand nachdenken, hat Elke Wessel zu diesem Zeitpunkt den Schritt auf ein ganz neues Terrain gewagt: sie ist in die digitale Welt eingestiegen. Eher dem Zufall ist es zu verdanken, dass sie eine der ersten deutschen „Smartphone Fotografin“ ist – ein Berufsbild, das es vor fünf Jahren noch gar nicht gab.

    Vita

    • 1964 in Münster geboren
    • Abitur, Studium der Kunstgeschichte, Germanistik, Politik in Münster
    • Erster Ferienjob Champagnerbar bei Karstadt
    • 2003 Gründung des eigenen Weinhandel

    Wie darf ich Dich vorstellen?

    Ich bin eine Smartphone-Fotografin und Smartphone-Videografin – und das mit über 50. Ich gebe dazu zahlreiche Workshops. Häufig erlebe ich, dass man mir das gar nicht zutraut, eben weil ich über 50 bin. Hinterher sind die Leute dann eines Besseren belehrt. Ein Smartphone hat man aber einfach immer dabei.

    Dein Lebensmotto?

    “Colorful live and lustful world”. Das kommt aus dem englischen und heißt so viel wie „Buntes Leben und lustvolle Welt“.

    Wie lebst Du Dein Lebensmotto?

    Ich lebe mein Motto jeden Tag, denn meine Tage sind lustvoll und bunt! Ich nehme immer das, was kommt!

    In jeder starken Frau steckt bekanntlich auch eine schwache. Was hat Dich zur starken Frau gemacht?

    Eigentlich hat mich mein Scheitern stark gemacht. Ich habe eine gescheiterte Ehe und ein gescheitertes Unternehmen hinter mir – das hat mich stark gemacht, aber auch angespornt.

    Was war für Dich bislang Deine größte Herausforderung?

    Das war ganz klar die Tatsache, dass ich meine heute 24, 26 und 30 Jahre alten Kinder alleine großgezogen habe.

    Was hast Du daraus gelernt?

    Es ist alles möglich, wenn man sich traut. Der Erfolg liegt im TUN. Man sollte deshalb möglichst immer einen Schritt voraus sein. Damit habe ich einfach gute Erfahrungen gemacht.

    Was würdest Du heute Deinem 18-jährigen ICH mit auf die Lebensreise geben?

    Das ist ganz einfach: Mach genau das, wozu Du Lust und Leidenschaft hast, denn damit bist Du immer richtig gut. Ich habe das nämlich nicht immer getan. Mich haben sehr häufig andere versucht, von „meinem Weg“ abzubringen. Das würde ich heute nicht mehr zulassen.

    Wann hattest Du in Deinem Leben die größten Selbstzweifel?

    Große Selbstzweifel hatte ich nach meiner Ehe und nach meiner gescheiterten Firma 2012. Da habe ich gedacht: jetzt musst Du wieder von vorne anfangen. Ich habe mich dann aber wieder aufgerappelt, auch wenn es schwer war. Ich bin danach meinen Weg weiter gegangen – und das war auch richtig so. Ich habe zu dieser Zeit sehr große Selbstzweifel gehabt.

    Wie gehst Du mit dem Thema „Finanzen“ um?

    Heute lass ich mir das Thema nicht mehr aus der Hand nehmen. Das war nicht immer so. Ich verwalte meine Finanzen selbst. Natürlich habe ich auch meinen Steuerberater etc.. In meiner Ehe sagte mir mein Mann immer: Lass mal! Finanzen – das ist nichts für Frauen. Heute weiß ich ganz genau, was ich auf dem Konto habe.

    Weißt Du wieviel Du mit 65 im Portemonnaie haben wirst?

    Nein – das weiß ich nicht. Das ist für mich auch nicht wichtig, denn ich habe da meine eigene Philosophie. Ich bin gerade dabei mich digital aufzustellen, so dass ich mit 65 nicht in die Rente gehe, sondern mit Online Produkten mein Geld – passiv – verdiene.

    Was war Deine bislang erfolgreichste Kapitalanlage?

    Die beste Kapitalanlage bin ich selber. Ich investiere also in mich als Person. Das ist eine Kapitalanlage, die sehr wichtig ist. Ich bin in „meinen“ Themen immer gut aus- und fortgebildet. Das ist die beste Kapitalanlage überhaupt. Jede Frau sollte beherzigen, dass Sie sich selber pusht.

    Was machen starke Frauen besser als Männer?

    Frauen habe generell mehr Emotionen. Gute, wie auch schlechte. Frauen haben aber auch mehr Empathie. Frauen können sich deshalb viel besser in Menschen oder Situationen reindenken. Das halte ich für eine ganz große Stärke.

    Wie gehst Du mit dem Thema „älter werden“ um?

    Ich lege besonders großen Wert darauf fit zu sein. Deshalb mache ich ganz viel Sport. Ganz meinem Job entsprechend, gehe ich zwar auch in ein Fitnessstudio, mache aber seit Kurzem ganz viel Online Fitness. Dafür wurde ich immer belächelt.

    Ich habe virtuelle Fitness Trainer – immer auf meinem Handy oder Tablet dabei. Das ist ein Abo für ein Online Fitness Studio in Berlin. Das finde ich total cool. Ich zahle dafür 80 € im Jahr und kann dafür jeden Kurs abrufen, den ich möchte – und werde noch richtig angefeuert, was mir sehr wichtig ist. Jetzt muss ich nur noch den „Schweinehund auf der Schulter“ überlisten und es auch wirklich tun. Lach.

    2 Liter Wasser am Tag – Wunsch oder Wirklichkeit?

    Ehrlich gesagt, sind es bei mir 3 – 4 Liter. Ich habe zu Hause eine „Alexa“, das ist eine virtueller Assistentin, die mich jede Stunde daran erinnert, dass ich mindestens ¼ Liter Wasser trinken soll. Alles voll digital also.

    Was ist das Geheimnis Deiner Schönheit?

    Danke für das Kompliment. Erstens ist es meine Bewegung und meine Beweglichkeit, ich habe ein gutes Mindset, bin positiv und versuche jedem Tag, etwas Gutes abzugewinnen!

    Thu, 19 Mar 2020 16:00:00 GMT
    Dr. Gabriele Kahlert-Dunkel: Man muss Entscheidungen treffen!

    Wir alle bedauern den Niedergang der deutschen Kaffeehauskultur. Eine schwerwiegende Entscheidung hatte 2019 Dr. Gabriele Kahlert-Dunkel in Münster zu treffen. Nach 169-jähriger Geschichte schloss sie endgültig das Café Grotemeyer – eine echte Institution in der Westfalenmetropole. Ein schwerer Gang. Seit Jahrzehnten schon ist die promovierte Dipl. Psychologin eine bekannte Geschäftsfrau in Münster. Genau deshalb ist sie auch Gründungsmitglied und 2. Vorsitzende vom BPW Club Münster, einem internationalen Verband berufstätiger Frauen. Auch ist sie Ehrenmitglied und war langjährige 1. Vorsitzende von „Frauen & Unternehmen“ – einem Netzwerk selbstständiger Frauen in der Region.

    Vita

    1950 in Münster geboren

    Diplom in Psychologie (Hamburg) Promotion zum Dr. rer. medic. (Münster und Hamburg)

    1986 Eintritt in das Familienunternehmen Café und Konditorei Grotemeyer seit 1850

    Seit 2000 geschäftsführende Gesellschafterin der Café Grotemeyer GmbH und Co.KG

    Wie darf ich Sie vorstellen?

    Wenn Sie mich vor einem Jahr gefragt hätten, dann wäre ich noch die „Café Frau“ gewesen. Heute bin ich Buch-Autorin. Nach der Schließung unseres 169 Jahre alten Traditionscafés im Frühjahr 2019, habe ich nämlich zusammen mit Dorothée und Michael Kerstiens ein Buch über unser bekanntes Kaffeehaus geschrieben.

    Das war meine Form der Vergangenheitsbewältigung und ein so großer Erfolg, dass ich sagen würde: wer weiß, was sich daraus noch entwickelt.

    Ihr Lebensmotto?

    Meine Lebensmotti ändern sich immer wieder mal. Ein Motto ist: wenn Dir das Wasser bis zum Halse steht, darfst Du den Kopf nicht hängen lassen. Das hatte ich auch schon mal. Was mir als Kind schon geholfen hat und bis heute in neuen Situationen geht, ist ein Stoßgebet: „Lieber Gott, mach mich fromm, dass ich in den Himmel komm“. Das „fromm“ kann dann vieles heißen: mach mich mutig, mach mich geduldig, mach mich überlegen usw. – eben alles, was man braucht, damit es gut ausgeht.

    In jeder starken Frau steckt bekanntlich auch eine Schwäche. Was hat Sie zur starken Frau gemacht?

    Ich glaube das ist Lebenserfahrung – aber es kommt auch Vieles zusammen. Ich hatte das Glück, dass sowohl meine Mutter wie auch meine Großmutter sehr starke Frauen waren. Damit gab es schon mal ein Modell. Mein Großvater war der letzte Konditormeister in der Grotemeyer Familie. Meine Großmutter hat da schon als „Nicht-Fachfrau“ das Café geführt. Von ihr habe ich viel gelernt. Sie hat mir auch die Liebe zu Kaffeehäusern beigebracht. Meine Mutter erbte das Café eines Tages und führte es weiter. Ich habe dann die Fackel weitergetragen.

    Was war für Sie bislang Ihre größte Herausforderung?

    Das war ganz klar die Entscheidung, das Café nach 169 Jahren endgültig zu schließen. Das war schon eine schwere Entscheidung und große Herausforderung.

    Was haben Sie daraus gelernt?

    Was ich nicht geglaubt habe, ist das der „blöde“ Spruch: „Wenn sich eine Tür schließt, öffnen sich zwei andere“ tatsächlich stimmt. Dadurch, dass wir zu Dritt die Idee hatten, das Buch über das Café Grotemeyer, seine Geschichte, den Maler Fritz Grotemeyer zu schreiben und Traditions-Rezepte erstmalig zu veröffentlichen, haben sich für mich völlig neue Türen geöffnet.

    Wann hatten Sie in Ihrem Leben die größten Selbstzweifel?

    Die Erfahrung das Kaffee zu schließen überschattet noch immer alles. Ich hatte große Selbstzweifel, ob ich die Schließung mache, wie ich es mache und ob es die richtige Entscheidung ist. Diese Entscheidungsfindung dauerte Jahre. Ich habe das Café viele Jahre gemeinsam mit meinem Bruder betrieben und wir waren festentschlossen, das Café weiterzuführen. Als dieser 2015 starb stellte sich erstmals die Frage: wie soll es weitergehen? Schließlich werde ich immer älter.

    Für welche Lebenserfahrung sind Sie dankbar?

    Ich würde sagen meine Studienzeit und die Zeit danach. Das war die Zeit während des Psychologiestudiums und während meiner Promotion in der Kinderklinik, wo ich mit lebensbedrohlich kranken Kindern gearbeitet habe. Nach dem Ende der Studienzeit hatte ich mit meinem Mann zwei Jahre eine sehr sorgenfreie Zeit in Kanada. Daraus schöpfe ich noch heute Kraft. Ich bedaure unter welchem großen Druck Studenten jetzt häufig stehen.

    Wie gehen Sie mit dem Thema „Finanzen“ um?

    Frauen und Finanzen – da ist sicher ein hoher Nachholbedarf. Ich persönlich bin kein gutes Vorbild,

    Die Finanzen an sich sind mir nicht so wichtig. Es ging mir immer um andere Werte als Geld, zudem ich eigentlich kein Verhältnis habe. Das, was ich geerbt habe, zu erhalten und zu bewahren war meine größte Aufgabe und auch Herausforderung.

    Wissen Sie wieviel Sie mit 65 im Portemonnaie haben werden?

    Da ich älter als 65 bin, falle ich etwas aus dieser Altersklasse raus. Ich wusste es mit 65 nicht – ich wusste aber, dass es kein Problem ist. Das war eine glückliche Fügung.

    Was können andere Frauen von Ihnen lernen!

    Das ist ganz klar: dranzubleiben, wenn man Ziele hat! Ziele auch verfolgen und bereit sein, dafür Umwege zu gehen. Ich muss bereit sein zu sagen: das nehme ich mir vor / möchte ich machen. Und das Steuer festhalten, auch wenn der Wind mal etwas härter bläst.

    Was machen starke Frauen besser als Männer?

    Ich glaube, dass Frauen besser unabhängig agieren können. Sie sind nicht so abhängig davon einen starken Mann an ihrer Seite zu haben. Das ist bei Männern anders – jeder erfolgreiche Mann hat eine starke Frau im Rücken. Frauen sind bereit auch mal die Komfortzone zu verlassen – das tun Männer nicht so gerne.

    Wie gehen Sie mit dem Thema „älter werden“ um?

    Ich mache mir schon Sorgen. Für mich ist es enorm wichtig ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Das habe ich schon von meiner Großmutter gelernt. Durch das älter und gebrechlich werden, könnte ich auf fremde Hilfe angewiesen sein. Das macht mir schon Sorgen. Für mich hat die Schließung des Cafés ja auch etwas mit älter werden zu tun. Ich habe immer gesagt: ich kann nur abspringen, wenn ich auch noch springen kann. Das habe ich bei meiner Mutter und Großmutter erlebt, dass sie an manchen Stellen den Absprung nicht geschafft haben, weil sie einfach zu alt waren.

    Was ist das Geheimnis Ihrer Schönheit?

    Weiß ich nicht! Ich weiß nur, dass ich jeden Morgen länger im Badezimmer brauche. Lach.

    Thu, 27 Feb 2020 16:00:00 GMT
    Trixi Bannert: Die Frau, die Menschen verbindet

    Sie lebt, was sie liebt – nämlich Genuss und vor allem guten Wein. Entstanden aus einem Ferienjob betreibt sie heute in Münster einen professionellen Weinhandel mit sieben Angestellten: Trixi Bannert. Niemand ist in Münster besser „verdrahtet“ als sie – und niemand pflegt seine Netzwerke besser. Ihr nächstes Ziel: Mit der größten Weinprobe der Welt ins Guinessbuch der Rekorde zu kommen!

    Vita

    • 1965 in Münster geboren
    • Abitur, Studium der Kunstgeschichte, Germanistik, Politik in Münster
    • Erster Ferienjob Champagnerbar bei Karstadt
    • 2003 Gründung des eigenen Weinhandel

    Wie darf ich Dich vorstellen?

    Ich bin Weinhändlerin und Sommeliére, d.h. ich habe von der IHK die „Lizenz zum Trinken“ und ich bin Veranstalterin. Ich habe 2003 meine Sommeliére Ausbildung gemacht – da war ich eine der ersten Frauen.

    Dein Lebensmotto?

    Ich verbinde Menschen! Ich habe sicher viele Netzwerke rund um Essen und Genießen oder bilde Netzwerke. Aber ich bin auch in der IHK Vollversammlung, habe Netzwerke mit Frauen oder zum Thema „Frauen und Wein“ wie Venissima.

    Wie lebst Du Dein Lebensmotto?

    Mein Tag beginnt schon mit Genuss. Seitdem die Kinder aus dem Haus sind frühstücke ich jeden Morgen von 7.30 bis 9 h im Bett. Da grunze ich vor Vergnügen, habe alles, was ich brauche und denke nur: wie schön ist das Leben!

    In jeder starken Frau steckt bekanntlich auch eine schwache. Was hat Dich zur starken Frau gemacht?

    Es gab eine Situation, die mich sehr geprägt hat – und das war, als ich die Kinder bekam. Da war ich plötzlich als Hausfrau und Mutter zu Hause. Das war für mich ein echter Einbruch. Da war ich wirklich nur Mutter und nicht Frau. Da rausgekommen bin ich, indem ich anfing zu Hause Weinproben zu organisieren. Seinerzeit fühlte ich mich schwach, war es aber gar nicht und habe daraus eine Stärke gemacht. Noch heute kenne ich aus dieser Zeit ganz viele Menschen.

    Was war für Dich bislang Deine größte Herausforderung?

    Das war für mich das erste Weinfest, das ich vor neun Jahren zusammen mit Severin Romero für 15.000 Gäste an der Überwasserkirche gemacht haben. 25 Winzer kamen dazu aus ganz Deutschland – das hatte Münster bis dahin noch nicht gesehen. Da habe ich mich einfach zu viel zugemutet. Es war der absolute Erfolg – auch wenn ich streckenweise überstrapaziert war. Aber ich bin absolut an meine Grenzen gegangen.

    Was hast Du daraus gelernt?

    Heute gebe ich viel mehr ab. Konzentriere mich stärker auf einzelne Dinge – die Konzentration, das ist das Wesentliche.

    Was würdest Du heute Deinem 18-jährigen ICH mit auf die Lebensreise geben?

    Hab nie Angst, denke immer nach vorne. Nicht umsonst hieß meine erste Firma „Horizonte“. Guck hinter den Horizont. Suche Dir starke Partner und vernetze Dich. Suche Dir eine Mentorin, die Dich wirklich fördert. Kurzum: Guck nach vorne!

    Wann hattest Du in Deinem Leben die größten Selbstzweifel?

    Da muss ich kurz nachdenken: Nein! Selbstzweifel kenne ich nicht!

    Für welche Lebenserfahrung bist Du dankbar?

    Meiner Familie bin ich unheimlich dankbar, denn sie stützt mich. Ohne meine Mutter hätte ich seinerzeit nicht arbeiten können, mein Vater genauso. Mein Mann ist heute mein größter Fan. Meine Kinder sind inzwischen auch mit im Betrieb. Vielleicht übernehmen sie den irgendwann auch. Ich bin stolz auf meine Mitarbeiter hier, die so unglaublich engagiert sind.

    Ich habe gerade erst wieder festgestellt, was für unglaublich tolle Menschen ich um mich herum habe, die mich sehr stärken.

    Wie motivierst Du Dich?

    Ich motiviere mich jeden Tag neu, weil ich jeden Tag etwas Neues habe. Kein Tag ist wie der andere. Für mich wäre es schrecklich, wenn ich jeden Morgen an meinen Schreibtisch gehen würde und alle Tage wären gleich. Mich motiviert, dass ich jeden Abend kurz auf meinen Terminkalender schaue und mich immer auf die Termine mit spannenden Menschen am nächsten Tag freue. In diesem Jahr will ich z.B. mit der größten Weinprobe der Welt ins Guinessbuch der Rekorde.

    Ich habe halt keine Mauern, die mich einengen. Wenn ich auf etwas Lust habe, finde ich immer Menschen, die mitmachen.

    Wie gehtst Du mit dem Thema „Finanzen“ um?

    Ich bin Kauffrau und habe eine sehr gute Ausbildung genossen. Als Kauffrau muss man gut kalkulieren können. Mein Credo: Wir bezahlen nie den Preis, den der Lieferant haben will. Deshalb bin ich immer diejenige, die noch versucht ein paar Cent herauszuholen. Auf der anderen Seite bin ich aber auch extrem großzügig.

    Weißt Du wieviel Du mit 65 im Portemonnaie haben wirst?

    Ja, das weiß ich!

    Was war Deine bislang erfolgreichste Kapitalanlage?

    Das war sicherlich der Erwerb dieses Hauses für meinen Weinhandel. Das ist die einfachste Art gut zu arbeiten!

    Was können andere Frauen von Dir lernen!

    Ganz klar: MUT! Denke nie, dass Du etwas nicht schaffst. Du musst es nur verbalisieren und es sagen! Sag was Du willst und es wird eintreffen! Mein Lieblingswort ist deshalb: Klarheit!

    Was machen starke Frauen besser als Männer?

    Frauen vernetzen sich - Männer vernetzen sich häufig besser. Wir können aber besser zuhören und haben nicht dieses Ellenbogendenken. Wir sind auch nicht zickig, was den Frauen häufig nachgesagt wird. Auch hier ist es wichtig, immer Klarheit zu haben und zu sagen, was man will.

    Wie gehst Du mit dem Thema „älter werden“ um?

    Ich trinke Wein! Wein konserviert. Lach. Ich habe gerade heute morgen noch einen Beitrag darüber gelesen, wie gut mediterrane Kost ist. Ich habe Fleisch ziemlich reduziert. Deshalb: guter Wein, nette Leute, gute Freunde, quatschen, mediterrane Kost – ich habe nicht das Gefühl, dass ich mehr Falten bekomme.

    2 Liter Wasser am Tag – Wunsch oder Wirklichkeit?

    Absolute Wirklichkeit. Außerdem noch ein Tipp von mir: für jedes Glas Wein, das man trinkt, bitte zwei Gläser Wasser trinken. Bewusst trinken – und wenn man trinkt, bitte nur lecker.

    Was ist das Geheimnis Deiner Schönheit?

    Das Gefühl glückselig zu sein!

    Thu, 20 Feb 2020 16:00:00 GMT
    Angelika Welzel - Eine Unternehmerin, die nie selbstständig sein wollte

    In Norddeutschland ist sie so etwas wie eine Institution, wenn es um perfekte Abläufe und Organisation von Büros geht: Angelika Welzel. Die engagierte Mittfünfzigerin beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit dem Thema und hat schon viele Büros wieder flott gemacht. Jüngst von Osnabrück nach Hamburg gezogen ist sie eine engagierte Netzwerkerin. Mit der Website „Unternehmerinnen Nord“ hat sie ihre Aktivitäten gerade auf den ganzen Norden Deutschlands ausgeweitet.

    Vita

    Abitur

    Studium.... @Angelika – kannst Du das bitte ergänzen

    Wie darf ich Dich vorstellen?

    Im Prinzip habe ich zwei Standbeine. Einerseits bin ich seit 2011 mit dem Thema Büroorganisation selbstständig. Seit Anfang 2019 betreibe ich außerdem die „Unternehmerinnen Nord“. Das ist ein digitales Branchenverzeichnis.

    Worüber definierst Du Dich?

    Das Thema Büroorganisation liegt mir einfach. Ich konnte schon immer gut organisieren oder Strukturen schaffen. Mir macht es unglaublich viel Spaß Menschen dabei zu helfen, Struktur in ihren Alltag zu bringen. Einem widrigen Umstand ist es zu verdanken, dass ich selbstständig geworden bin. Eigentlich wollte ich das gar nicht. Ich wurde als kaufmännische Angestellte gekündigt. Da musste ich mich neu aufstellen. Ich wollte nie selbstständig werden – und das ist daraus entstanden. Meine Leidenschaft ist es, Einzelunternehmen, mittelständischen Unternehmen, aber auch Privatleute dabei zu unterstützen, eine Struktur aufzubauen.

    Dein Lebensmotto?

    Ganz einfach: Finden statt suchen! Ich habe aber auch noch ein zweites Lebensmotto: Was mache ich heute ein Kleines bisschen besser als gestern!

    In jeder starken Frau steckt bekanntlich auch eine schwache. Was hat Dich zur starken Frau gemacht?

    Nach über dreißig Jahren als Angestellte musste ich mich 2011 neu aufstellen. Bis dahin war eine Selbstständigkeit eigentlich nie ein Thema.

    Die Frage: Was mache in Zukunft? – die hat mich eigentlich wirklich stark gemacht und dazu geführt, dass ich meinen eigenen Weg gefunden habe. Das war meine Herausforderung: den Weg aus einer gesicherten Position in die Selbstständigkeit zu finden. Rückblickend war das eine tolle Chance, mein Leben noch einmal ganz neu aufzustellen. Ich habe gelernt, dass es immer wieder Möglichkeiten gibt, sich ganz neu zu orientieren und zu motivieren. Aus heutiger Sicht finde ich toll, was daraus entstanden ist.

    Was würdest Du heute Deinem 18-jährigen ICH mit auf die Lebensreise geben?

    Ziehe das durch, was Du vorhast! Also: Mach Dein Ding. Das habe ich nämlich nicht wirklich getan. Als junge Frau war ich sportlich ziemlich gut und wollte auch beruflich in diese Richtung gehen. Mir lagen Leichtathletik, Geräteturnen und Gymnastik – ich habe sogar ganze Sportgruppen geführt. Das war eigentlich meine Mission. Aber mein Elternhaus hat verhindert, dass ich mich damit näher beschäftige. Ich wiederum habe mich nicht getraut, meine Idee allein kämpferisch durchzusetzen. Gerade durch die vielen Kontakte zu Frauen in den letzten Jahren, habe ich gesehen, dass es Einige gibt, die ihr Ding machen, und sich von nichts davon abhalten lassen.

    Wann hattest Du in Deinem Leben die größten Selbstzweifel?

    In der Selbstständigkeit überkommen mich manchmal schon Selbstzweifel, weil es ein Feld ist, auf dem ich mich vorher nicht auskannte. Ich war einfach lange angestellt und habe dann – auch weil es keine Alternativen gab – den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt. Inzwischen sind die Selbstzweifel aber weniger geworden. Auch, weil ich ein tolles Netzwerk habe mit vielen Menschen, die mich unterstützen.

    Für welche Lebenserfahrung bist Du dankbar?

    So traurig es auch war – durch die Selbstständigkeit wurde mir eine ganz andere Sichtweise aufs Leben eröffnet. Ich habe gelernt, mir selbst etwas zuzutrauen, etwas aufzubauen und habe viele Kontakte zu tollen Menschen, die mich begleiten. Das gibt mir eine unglaubliche Stärke.

    Wie motivierst Du Dich?

    Ich schöpfe ganz viel Motivation aus Feedback, also aus zufriedenen Kunden. Wenn hinterher Mails kommen wie: „Bei mir läuft es jetzt viel besser“ oder „Endlich finde ich wieder meine Sachen“ usw. – das motiviert mich schon sehr.

    Wie gehtst Du mit dem Thema „Finanzen“ um?

    Da bin ich eher konservativ, aber offen. Hier habe ich inzwischen ganz tolle Kontakte, mit denen ich mich regelmäßig zu den Themen austausche.

    Weißt Du wieviel Du mit 65 im Portemonnaie haben wirst?

    Wenn nicht von rechts oder links etwas dazwischen kommt, was man nicht kalkulieren kann, weiß ich das ganz genau.

    Was war Deine bislang erfolgreichste Kapitalanlage?

    Seinerzeit habe ich eine Doppelhaushälfte gekauft, in der ich dann mit meiner Tochter alleine gewohnt habe. Das war nicht ganz einfach, aber es war definitiv die beste Kapitalanlage, die ich gemacht habe.

    Was würdest Du anderen Frauen beim Thema „Finanzen“ mit auf den Weg geben?

    Seid offen, informiert Euch, streut die Investments breit und vor allem: tauscht Euch mit anderen Frauen dazu aus.

    Was machen starke Frauen besser als Männer?

    Ich würde das gar nicht so stark differenzieren. Frauen sind eher empathischer. Sie denken eher auch mal über die andere Seite nach. Aber ansonsten gibt es da keine wirklichen Unterschiede.

    Wie gehst Du mit dem Thema „älter werden“ um?

    Das Thema ist bei mir eher tagesformabhängig. Gerade habe ich meinen Frieden damit. Es gab aber Zeiten, in denen ich stark damit gehadert habe. Heute sehe ich viele Dinge gelassener. Das macht meine viele Lebens- aber auch berufliche Erfahrung.

    2 Liter Wasser am Tag – Wunsch oder Wirklichkeit?

    Lach. Auch das ist für mich tagesformabhängig. Leider bleibt es ganz oft beim Wunsch, das zu schaffen. Es gibt Tage, da stelle ich die Flasche morgens an den Schreibtisch und stelle sie abends voll wieder Weg.

    Ich merke aber, dass es mir wesentlich besser geht, wenn ich die Flasche Wasser trinke.

    Was ist das Geheimnis Deiner Schönheit?

    Ganz einfach: wenig schlafen, viel arbeiten, kein Urlaub und ungesund ernähren! Lach!

    Thu, 06 Feb 2020 16:00:00 GMT
    Susanne Winter - Eine der besten Netzwerkerin im Norden

    „Gemeinsam statt einsam“

    Sie ist aus Jever genauso wenig wegzudenken wie die angrenzende Nordsee: Susanne Winter. Nachdem die gelernte Tanzpädagogin und spätere Pharmareferentin dort 25 Jahre lang die „Academy of Dance“ betrieb, widmet sie sich heute ganz anderen Themen: Schönheit, Gesundheit und Wohlbefinden. Nebenbei betreibt sie einen Podcast („Nimm die rosarote Brille ab“) und ist eine der besten Netzwerkerinnen, die man im Norden findet.

    Vita:

    1967 in Jever als „Gastwirtschaftstochter“ geboren

    Schulausbildung in Jever bis zum Abitur

    Ausbildung zur Tanzpädagogin & Sportlehrerin

    Geburt der Töchtr Jasmina (* 1987), Chiara (* 1998)

    1985 bis 1990 Selbstständig mit dem „Galaxy-Fitness-Studio“, Wittmund

    1991 bis 1995 Ausbildung zur Pharmareferentin, Beiersdorf AG

    1995 bis 1996 Pharmareferentin, Bayer AG

    1996 bis 2019 Selbstständig mit der „Academy of Dance“ – Schule für Musical-Tanz
    und Bühne, Jever/Sande

    Seit 2015 freie Pharmareferentin

    Seit Direktorin und Ausbildungscoach Dr. Juchheim bis heute

    Wie darf ich Dich vorstellen?

    Ich bin Unternehmerin, Netzwerkerin und Moderatorin – ein weites Feld, das mir sehr viel Spaß macht! Diese drei Bereiche kann ich zudem wunderbar miteinander verbinden.

    Dein Lebensmotto?

    Mein Lebensmotto ist „Gemeinsam statt einsam“ oder – ich habe noch ein anderes: „Ohne Bewegung bewegt sich nichts“. Diese Lebensmotti lebe ich auch. Genau deshalb ist mir das Netzwerken so wichtig. Und Bewegung gehört natürlich auch zu meinem Leben.

    In jeder starken Frau steckt bekanntlich auch eine schwache. Was hat Dich zur starken Frau gemacht?

    Meine erste Lebensaufgabe war, dass ich mich mit schon mit 23 von meinem damaligen Mann getrennt habe. Mit 25 verlor ich meine Schwester an Krebs.

    Danach habe ich auch nicht wieder geheiratet. Heute freue ich mich über zwei erwachsene Töchter im Alter von 32 und 21 Jahren.

    Was war Deine größte Herausforderung?

    Zwei Kinder alleine in einem stabilen Umfeld aufzuziehen – DAS ist schon eine Herausforderung. Die ländliche Struktur hier im Norden ist dafür natürlich geeigneter als eine Großstadt. Auch meine Eltern und Schwiegereltern haben mir dabei geholfen.

    Was würdest Du heute Deinem 18-jährigen ICH mit auf die Lebensreise geben?

    Ich würde ihr ganz klar sagen: Gestalte und lebe dein Leben so, wie DU das möchtest! Lass hier keine äußeren Einflüsse auf dich zukommen!

    Wann hattest Du in Deinem Leben die größten Selbstzweifel?

    Ja, solche Phasen hatte ich auch – und die sind noch gar nicht so lange her. Vor zwei Jahren habe ich beschlossen, meine Tanzschule komplett zu schließen. Nachdem ich das dann gemacht hatte, fühlte ich mich leer und hinterfragte immer wieder, ob das wirklich der richtige Zeitpunkt war, die „Bühne“ zu verlassen und die vielen Kinder nicht mehr zu unterrichten. Da hatte ich schon große Selbstzweifel. Da habe ich stark an meiner Persönlichkeit gearbeitet und mich stark hinterfragt, was kann ich überhaupt und wo will ich eigentlich hin.

    Für welche Lebenserfahrung bist Du besonders dankbar?

    Ich habe ganz viel Lebenserfahrung gesammelt – davon leider auch sehr viel Negative. Mein Bruder hatte beispielsweise Depressionen und hat sich das Leben genommen. Das war für mich ein schlimmes Zeichen – lenkte aber auch den Fokus auf mein Leben. Seitdem lebe ich bewusst im „heute“ und ich lebe so, wie ich es will.

    Wie motivierst Du Dich?

    Man mag es nicht glauben, aber lesen motiviert mich. Auf langen Spaziergängen mit meinem Hund sammele ich zudem Kraft. Da komme ich zur Ruhe und dann habe ich auch einen Plan, wo und wie es weitergeht. Ein guter Freund sagte mal, ich sei mit drei „Energiekraftwerken“ geboren. Schaltet sich mal eins ab, bleiben immer noch zwei übrig. So fühle ich mich auch!

    Wie gehst mit dem Thema „Finanzen“ um?

    Das ist für mich ein wichtiges Thema. Ich habe meine Kinder bekanntlich alleine groß gezogen und es war irgendwie immer Geld da. Irgendwann fragte mich mein Steuerberater, ob ich fürs Alter vorgesorgt hätte. Dazu kam ein Erlebnis mit meiner Mutter, die ich bis dato immer für eine gute Geschäftsfrau hielt. Als es bei ihr ums Pflegeheim ging, stellten wir nämlich fest, dass dafür gar kein Geld da war. Sie hatte gar keine Vorsorge betrieben. Seitdem bin ich schwer mit der Frage beschäftigt, wie ich für mein Alter optimal vorsorge. Inzwischen habe ich sechs Konten für jeweils unterschiedliche Zwecke.

    Weißt Du wieviel Geld Du mit 65 im Portemonnaie hast?

    Ja – das weiß ich. Es setzt natürlich voraus, dass alles so aufgeht, wie ich mir das wünsche.

    Was war bislang Deine erfolgreichste Kapitalanlage?

    Vor acht Jahren habe ich mein jetziges Haus gekauft. Das war ganz klar meine erfolgreichste Kapitalanlage

    Was können andere Frauen von Dir lernen?

    Von mir kann man generell lernen, dass man selbst für sein eigenes Leben verantwortlich ist. Man sollte sich nie von links und rechts etwas sagen lassen, sondern seiner eigenen Intuition folgen. Frage dich immer: was ist für mich wichtig?

    Wie gehst Du mit dem Thema „älter werden“ um?

    Das ist ja ein großes Thema, mit dem ich mich auch beruflich beschäftige. Ich versuche mich gut zu ernähren, ich versuche meine Entspannung so hinzubekommen, dass ich auch meine Freunde treffe. Es gibt so ein schönes Lebensrad. Das hat viele Seiten. Diese versuche ich alle zu bespielen. Wenn man sich das Lebensrad einmal anschaut und ehrlich zu sich ist, dann fallen manche Bereiche einfach runter. Die Bereiche die runterfallen versuche ich dann später wieder aufzuarbeiten.

    Was ist das Geheimnis Deines guten Aussehens?

    Ganz einfach: Dr. Juchheim Kosmetik!

    Thu, 30 Jan 2020 16:00:00 GMT
    Gesa Lischka - Pionierin für Neuromarketing in Deutschland: „Meine große Leidenschaft ist: Lernen!“

    „Meine große Leidenschaft ist: Lernen!“

    Gesa Lischka gilt als Pionierin des Themas „Neuromarketing“ in Deutschland. Sie selbst bezeichnet sich als Besser-Wisserin, Voran-Treiberin, Un-Diplomtin und Dran-Glauberin. Die Geschäftsführerin der Marketingagentur „Kochstrasse“ in Hannover entwickelt für namhafte Unternehmen Marketingstrategien, indem sie Erkenntnisse aus der Verhaltenspsychologie und der Neurowissenschaft mit klassischem Marketing kombiniert. Denn jeder Kauf ist ein Entscheidungsprozess, der auf bewussten und unbewussten Ebenen stattfindet. Immerhin 95% der Kaufentscheidung fällt jeder Kunde unbewusst. Also gibt es Sinn, sich damit auseinanderzusetzen, wie man die Kaufentscheidung beeinflussen kann. Das fängt bei der Verpackung fürs Produkt an und hört bei der Ansprache der potentiellen Zielgruppe auf. Nebenbei ist die 46-jährige seit 18 Jahren glücklich verheiratet und Mutter dreier Kinder.

    Vita:

    Geboren in Rehden bei Hannover

    Abitur

    Studium in England

    Heirat mit Knut Lischka

    3 Kinder

    seit 1995 Geschäftsführerin und Inhaberin „Kochstrasse – Agentur für Marken“

    Wie darf ich Dich vorstellen?

    Ich bin Mit-Inhaberin und Mit-Begründerin der Agentur „Kochstrasse“ und Expertin für Neuromarketing – das ist mein Steckenpferd. Damit habe ich mir international einen Ruf aufgebaut. Und ich bin Mutter dreier, ganz toller, Söhne. Außerdem bin ich seit 18 Jahren sehr glücklich verheiratet.

    Dein Lebensmotto?

    Ein klassisches Lebensmotto habe ich nicht. Ich bin sehr gläubig und mein Glaube spielt eine große Rolle. Ich habe einen Vers „Trachte zuerst nach Gottes Reich und seiner Gerechtigkeit“ – dieser Satz prägt mich schon sehr. Für mich bedeutet dieser Vers, dass ich immer in der Freiheit unterwegs bin, geliebt zu sein. Das gibt mir Sicherheit, und trotzdem gibt mir dieser Vers viele Leitplanken für mein Leben.

    Wie lebst Du Dein Lebensmotto?

    Ich überprüfe mich eigentlich immer wieder. Ich habe morgens Zeiten, wo ich mich hinsetze und ein paar Verse in der Bibel lese. Häufig starte ich meinen Tag auch mit einem Bibelvers, so dass ich den Glauben immer etwas präsent habe. Das hilft mir auch in schwierigen Situationen.

    In jeder starken Frau steckt bekanntlich auch eine Schwache. Was hat Dich zur starken Frau gemacht?

    Von außen mag das so aussehen, als sei ich eine starke Frau. Ich habe mal einen Spruch gehört, der sagt: „vergleiche nie dein Inneres mit dem Äußeren von jemand anderem“. Von außen sieht es vielleicht so aus, als sei ich eine starke Frau, wie es innen aussieht, ist es häufig ganz anders. Dort habe ich mit vielen Problemen zu tun, die andere Leute ebenso beschäftigen.

    Was war bislang Deine größte Herausforderung?

    Beruflich wie privat hatte ich schon viele große Herausforderungen. Das bringt das Leben so mit sich, wenn man schon ein paar Jahre auf der Uhr hat. Eine große Herausforderung für das Unternehmen war eine Zeit, als es uns finanziell nicht so gut ging und wir kurz davor standen, Leute entlassen zu müssen. Damit umzugehen fand ich sehr herausfordernd, insbesondere mit den Ängsten der Mitarbeiter und der Verantwortung für sie.

    Was hast Du daraus gelernt?

    Demut! Die finanzielle Krise, in die wir da hineingeschlittert sind, hat uns gezeigt, dass man nicht immer nur mit guter Leistung Erfolg hat, sondern dass es manchmal auch mit Glück zu tun hat. Später dann hatten wir Glück und haben genau zum richtigen Zeitpunkt einen großen Pitch gewonnen. Das war dann Können und Glück. Seitdem bin ich deutlich demütiger geworden, was „Können“ und „Leistung“ betrifft.

    Seitdem gehe ich gnädiger mit Menschen um, die auch mal keinen Erfolg haben. Da war ich früher viel ungnädiger.

    Wann hattest Du in Deinem Leben die größten Selbstzweifel?

    Ich habe ständig Selbstzweifel! Ich bin jemand, der sehr visionär unterwegs ist. Ich habe immer viele Ideen, die ich gerne umsetzen würde. Damit aber stoße ich regelmäßig auf Wiederstand. Ich habe nämlich Kollegen, die manchmal etwas mehr als ich auf dem Boden der Tatsachen unterwegs sind und meine Ideen dann gar nicht so toll finden, wie ich. Das löst dann bei mir immer Selbstzweifel aus. Es ist eine Kunst die Balance zu finden mich über die Kritik meiner Kollegen hinwegzusetzen und zu machen oder aber zu sagen: ich nehme mich mal zurück und höre auf die Anderen. Das ist für mich ein Riesen-Spannungsfeld. Da befinde ich mich eigentlich ständig in einem Bereich von Selbstzweifel.

    Für welche Lebenserfahrung bist Du dankbar?

    Ich habe eine ganz tolle Familie zu der auch zwei Brüder gehören. Vor 15 Jahren starb mein Vater an ALS, einer sehr schweren Krankheit. Die Familie wusste 1,5 Jahre vorher, dass er sterben wird. Das war für uns alle eine schwere Zeit. Hier zu sehen, wie dann die Familie zusammengerückt ist – alle – das war für mich sehr wertvoll. Das schweißt sehr zusammen. Auch die Unterstützung, die ich in dieser Zeit von meinen Mit-Inhabern und Kollegen erfahren habe, war eine ganz tolle Erfahrung.

    Was ist Dein Geheimtipp für mentale Stärke?

    Diesen Geheimtipp suche ich manchmal tatsächlich selbst. Ich finde sehr viel Halt und Kraft in meinem Glauben. Ich habe damit immer Jemanden, zu dem ich kommen kann. Auch wenn mich niemand versteht, Gott versteht mich. Dankbarkeit hilft mir, mich immer wieder auf die wichtigen Dinge im Leben zu besinnen.

    Was können andere Frauen von Dir lernen?

    Das können eigentlich nur die anderen Frauen sagen, was sie von mir lernen können. Natürlich habe ich viel Erfahrung was Markenberatung, Markenführung, Neurowissen, Umgang mit Menschen und Präsentationen betrifft. Das ist ein fachliches Level, wo ich sicher viel abgeben kann.

    Welche Menschen inspirieren Dich besonders?

    Eigentlich inspirieren mich alle Menschen! Ich finde Menschen total spannend und bin gerne mit ihnen zusammen. Ich habe das Gefühl, ich kann von jedem etwas lernen. Deshalb inspiriert mich fast jedes Gespräch, das ich mit einem (für mich neuen) Menschen führe. Deshalb auch macht es mir so viel Spaß neue Menschen kennenzulernen. Ich bin total neugierig auf andere. Ich höre außerdem gerne Podcasts zum Thema „Leadership“. Lernen – das ist einfach meine große Leidenschaft. Meine Kollegen lachen schon immer, denn ständig komme ich mit den Erkenntnissen von Büchern an, die ich gerade wieder gelesen habe. Wenn ich mich mit neuen Dingen auseinandersetze, kaufe ich mir deshalb erst einmal ein Buch dazu. Lebenslanges Lernen ist meine große Leidenschaft.

    Was machen starke Frauen besser als starke Männer?

    Man sagt ja immer, dass Frauen empathischer sind und besser zuhören können. Ich weiß gar nicht, ob man das so verallgemeinern kann. Ich kenne auch Männer, die das können, ebenso wie Frauen, die sehr dominant auftreten.

    Wie gehst Du mit dem Thema „älter werden“ um?

    Eigentlich total entspannt. Ich finde es cool die Erfahrung all der Jahre zu haben. Ich möchte nicht mehr 21 sein. Auch wenn ich mir manchmal gerne den Körper einer 21-jährigen wünschen würde. Ich finde meine „Weisheit“ sehr cool. Schade, dass das in der Gesellschaft so wenig gewürdigt wird.

    Thu, 23 Jan 2020 16:00:00 GMT
    Dr. Sabine Hopmann - Man muss sich immer weiter entwickeln

    Als studierte Zahnmedizinerin hat Dr. Sabine Hopmann ganz klassisch die Praxis ihres Vaters am Dümmer übernommen. Schon lange engagiert sich die erfolgreiche Dentistin auch außerhalb ihres Berufsfeldes. Auf ihrer Initiative fußt der inzwischen bedeutende Zahnärzte Kongress „Alles außer Zähne“, der jährlich in Berlin oder München stattfindet. Als Vortragsrednerin ist sie heute weltweit gefragt und unterwegs von Seattle bis Novosibirsk. Obwohl kurz vor dem Rentenalter ist ihr Thema zukunftsweisend: die digitale Zahnmedizin.

    Vita:

    1956 geboren in Osnabrück

    Abitur: 1974 in Diepholz

    Studium: Zahnmedizin in Köln

    Übernahme der väterlichen Praxis 1984

    1993-2006 Zweitpraxis in Meran/Südtirol

    Referententätigkeit zu mehreren zahnmedizinischen Themen

    Ausbildung zum Teamcoach

    Wie darf ich Dich vorstellen?

    Ich bin Landzahnärztin am Dümmer See. Dort habe ich – ganz klassisch - die seit 1952 bestehende Praxis meines Vaters übernommen. Ich liebe es, jeden Tag aufs Land zu fahren und dort mit meinem Team von Mitarbeitern (die ich teilweise schon sehr lange kenne) so wie mit Patienten, die schon seit Generationen bei uns sind, zusammen zu arbeiten. Unsere Praxismanagerin etwa hat vor 47 Jahren ihre Ausbildung bei meinem Vater absolviert. Das ist ein tolles, engagiertes Team, mit dem ich arbeite. Vor allem aber definieren wir uns darüber, dass wir uns ständig weiter entwickeln. Das ist für mich auch der Ansporn, den ich im Leben habe – nämlich sich immer weiter zu entwickeln. Das gilt für das Team ebenso wie für mich beruflich wie privat.

    Dein Lebensmotto?

    Ich habe gleich zwei Lebensmotti: „Carpe Diem“ und „Jeder Tag ist ein neuer Tag“, denn es gibt ganz viele Bereiche des Lebens, die wirklich spannendend sind und die das Leben lebenswert machen. Mein Thema ist deshalb „lebenslanges Lernen“. Das heißt: auch in meinem Alter mache ich noch kontinuierlich neue Felder auf. So habe ich beispielsweise vor fünf Jahren den Kongress „Alles außer Zähne“ initiiert,

    der wider Erwarten ein voller Erfolg wurde. Er belegt, dass auch Zahnärzte immer dazu lernen müssen, denn bei dem Kongress geht es nicht um die reine Zahnmedizin, sondern um Themen, z.B. wie man eine Praxis erfolgreich führt. Dabei geht es um Praxismanagement, Teamführung, Qualitätsmanagement usw. Zu den Zeiten meines Vaters reichte es, ein guter Zahnarzt zu sein. Heute sind die Anforderungen an eine Praxis ungleich höher.

    In jeder starken Frau steckt bekanntlich auch eine schwache. Was hat Dich zur starken Frau gemacht?

    Man muss schon kontinuierlich an der Weiterentwicklung seiner Persönlichkeit arbeiten. Das tue ich. Nur die Zahnmedizin hat mich nicht dahin gebracht, sondern dazu gehören auch andere Punkte wie Spiritualität, Weiterbildung über Seminare, Reflexion. Außerdem umgebe ich mich gerne mit Menschen, die mich anspornen und weiterbringen.

    Was war Deine größte Herausforderung?

    Ehrlich gesagt, habe ich es im Leben immer sehr gut gehabt. Zunächst bin ich meinem Vater in die Zahnarztpraxis gefolgt. Dann habe ich mir eine eigene Herausforderung geschaffen, indem ich in Bozen/Meran eine eigene Zahnarztpraxis aufgemacht habe. Einer der Gründe dafür war, zu zeigen, dass ich es alleine kann. Natürlich auch bei mir nicht immer bergauf. Privat gab es schon einige Rückschläge. So ist mein Mann vor 4,5 Jahren gestorben. Leider bin ich auch kinderlos geblieben. Das sind Rückschläge, die man natürlich einstecken muss.

    Was würdest Du heute Deinem 18-jährigen ICH mit auf die Lebensreise geben?

    Für mich muss ich zunächst einmal sagen, dass ich nichts bereue, was ich bisher getan habe, denn ich kann es so oder so nicht mehr ändern. Es ist mir – glaube ich – ganz gut gelungen, mit meinen persönlichen „Schicksalsschlägen“ umzugehen. Ich finde es einfach wichtig, neugierig zu sein, viele Dinge lernen zu wollen, Empathie zu erwerben und mit sich selbst gut umzugehen. Das sind Dinge, die ich der 18-jährigen Sabine mitgeben würde, denn diese Erkenntnisse haben sich erst im Laufe meines Lebens entwickelt. Ich war zwar schon immer sehr neugierig, dennoch hätte ich gerne ein paar mehr Sportarten gelernt. So ist das Segeln bei mir zu kurz bekommen und ich würde gerne noch besser Ski laufen. Es gibt einfach immer ein paar Dinge, die man besser hätte machen können.

    Wann hattest Du in Deinem Leben die größten Selbstzweifel?

    Selbstzweifel habe ich häufiger – nicht nur einmal im Leben! Ich bemühe mich, mich ständig zu hinterfragen - privat wie beruflich. In der Praxis arbeite ich mit einem Kompagnon, zwei angestellten Zahnärzten und ungefähr 26 angestellten Zahnarzthelferinnen zusammen. Ich bemühe mich immer, den Helferinnen sehr viel freie Hand zu lassen. Aber wie in jedem Betrieb, wo mehr als ein Mensch arbeitet, gibt es auch bei uns ab und an Probleme. Natürlich kommen da auch Selbstzweifel auf, denn schließlich machen wir alle Fehler. Wenn es einen Konflikt gibt, hinterfrage ich mich natürlich kritisch: was ist mein Anteil daran?

    Wie motivierst Du Dich?

    Mich motiviert die Freude, mich und andere Menschen weiterzuentwickeln und mitzunehmen. Das ist für mich wie das Salz in der Suppe. Für mich wäre es keine Option, auf dem Sofa zu sitzen und rauszuschauen – auch wenn das ab und an durchaus schön ist. Mich motiviert auch, wenn sich Patienten für meine gute Arbeit bedanken, es in der Praxis gut läuft oder sich das Team bedankt. Vor zwei Tagen kam beispielsweise eine Helferin spontan rein und sagte: „Ich wollte mich einfach nur dafür bedanken, dass sie so eine tolle Chefin sind“. Das motiviert mich schon sehr. Solche Momente sind einfach schön.

    Wie wichtig ist Selbstliebe für Dich?

    Ich glaube, die ist vielleicht ein bisschen zu wenig ausgebildet. Ich bin bemüht, mich selbst nicht allzu kritisch zu sehen, mir auch Fehler zu verzeihen. An der Selbstliebe in Richtung Spiritualität kann ich noch ein bisschen arbeiten. Es müssen ja auch noch Felder offen sein, in denen man sich weiterentwickeln kann.

    Was können andere Frauen von Dir lernen?

    Von mir kann man Durchhaltevermögen lernen, sich Ziele setzen, nicht zu streng mit sich selbst zu sein und dennoch auf sich zu achten, dass man sich wirklich vornimmt sich weiter zu entwickeln. Ich finde es wichtig, dass man an der eigenen Persönlichkeit arbeitet. Es gibt sehr viele Frauen, die sich zu sehr aufopfern für ihre Familie und deshalb an der Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln nicht teilnehmen. Man kann aber nur für andere Menschen Liebe entwickeln und etwas nach vorne bringen, wenn man sich selbst wertschätzt und Zeit für sich nimmt.

    Welche Menschen inspirieren Dich besonders?

    Im zahnmedizinischen Bereich inspiriert mich Professor Gutowski. Er war mein Mentor. Außerhalb des fachlichen Bereiches inspirieren mich Menschen, die sich weiterentwickeln, wie z.B. Beate Recker. Ich bewundere, wie sie sich seit 25 Jahren entwickelt hat. Sie greift immer wieder neu an, kommt dadurch immer wieder in neue Kreise. Das ist auch ein Teil meiner Lebensführung. Ich ziehe mich bewusst etwas aus dem zahnmedizinischen Alltag zurück, organisiere jetzt Kongresse, gebe Fortbildungen, halte Vorträge und verfasse Veröffentlichungen. Vielleicht gibt es irgendwann auch noch ein Buch von mir. Das Thema steht schon fest: digitale Zahnmedizin. Dabei unterstützt mir mein hochinnovativer, junger Zahntechnikermeister Christian Hannker mit seinem fundierten Wissen.

    Wie gehst Du mit dem Thema „älter werden“ um?

    Letztens kam ein Patient und sagte: „Ich habe mich an der Rezeption erkundigt, wie alt sie sind. Dort haben sie mir geantwortet: die ist leider schon 63“. Mein Motto ist: Wie schaffe ich es, 20 Jahre lang 50 zu bleiben? Um dahin zu kommen, ernähre ich mich gesund, treibe regelmäßig Sport und mache darüber hinaus einiges, um im Kopf klar zu bleiben. Die Voraussetzungen, dass ich noch ein paar Jahre mitmache, sind also sehr gut.

    Achtsamkeit: Modewort oder gesellschaftliche Notwendigkeit?

    Achtsamkeit ist natürlich wichtig. Ich glaube man darf heute gar kein Thema mehr ausschließen. Ich stelle fest, dass im Laufe des Lebens meine Achtsamkeit größer geworden ist. Ich bewundere Menschen, die ganz viele (emotionale) Dinge nebenbei „registrieren“. Sie erkennen und lesen das in den Gesichtern oder der Körperhaltung von Menschen. Ich versuche immer davon zu lernen. Eines ist aber sicher: Achtsamkeit ist mir nicht in die Wiege gelegt worden.

    Was machen starke Frauen besser als starke Männer?

    Ich bin ein großer Fan davon, dass Männer und Frauen zusammenarbeiten. Ich kann es gar nicht gut heißen, dass jetzt nur noch Frauen Zahnmedizin studieren. Bitte nicht falsch verstehen: ich finde es toll, dass viele Frauen studieren, aber uns fehlt der männliche Input. Männer können einfach andere Sachen gut, in denen Frauen nicht so gut sind. Grundsätzlich sind Frauen die besseren Teamleiter. Aber jeder hat Stärken und die sollte man nutzen. Wir haben in der Zahnmedizin Abschlussklassen, wo der Frauenanteil bei 90% liegt. Wenn jetzt noch die Generation Work-Life-Balance kommt, frage ich mich, wie in Zukunft Zahnarztpraxen geführt werden sollen.

    Was ist das Geheimnis Deines guten Aussehens?

    Danke für das „gute Aussehen“! Das ist natürlich alles relativ. Es ist sicherlich ganz wichtig, wie man sein Leben geführt hat. Das lässt sich mit 60 im Gesicht nicht mehr ganz verheimlichen. Man muss also auf sich acht geben in psychischer Hinsicht, sich bewegen und gut zu ernähren, die Dinge nicht zu engstirnig sehen.

    Thu, 16 Jan 2020 16:00:00 GMT
    Monika Feil - Aufgeben ist keine Option!

    Vizepräsidentin der Landfrauen in Weser-Ems, Geschäftsführerin der Osnabrücker FDP Fraktion, Gemeinderatsmitglied ihrer Heimatgemeinde Bissendorf – Monika Feil hat in der Region Weser-Ems viele Ämter inne. Nachdem sie privat einige Schicksalsschläge meisterte, wurde sie politisch aktiv. Aufgeben, das war und ist für die couragierte 60-Jährige keine Option!

    Vita:

    Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte

    3 Kinder (38, 32, 29 Jahre alt, 2 Enkelkinder)

    Seit 1991 politisch aktiv in der FDP

    Vizepräsidentin des Landfrauenverbandes Weser-Ems

    Geschäftsführerin der FDP Fraktion Osnabrück

    Mitglied des Kreisvorstandes der FDP Osnabrück

    Gemeinderatsmitglied Bissendorf

    Seit 15 Jahren verwitwet

    Wie darf ich Sie vorstellen?

    Als Monika Feil arbeite ich seit über vierzig Jahren bei der Stadt Osnabrück, seit fast 20 Jahren bin ich zudem freigestellt für die Arbeit als Geschäftsführerin der FDP Fraktion. Darüber hinaus engagiere ich mich ehrenamtlich für die Belange der Landfrauen - aber auch in der Lokalpolitik, wo ich noch Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat in Bissendorf bin.

    Ihr Lebensmotto?

    Egal was kommt, immer weitermachen!

    Wie leben Sie Ihr Lebensmotto?

    Mein Lebensmotto musste ich im Leben schon häufiger unter Beweis stellen. Mein Mann war sehr schwer krank und ist daran nach einigen Jahren auch gestorben. Mit drei Kindern musste ich danach unser Leben weiter durchzustehen. Das war vor 15 Jahren keine leichte Zeit und auch jetzt ist es nicht immer leicht.

    In jeder starken Frau steckt bekanntlich auch eine schwache. Was hat Sie zur starken Frau gemacht?

    Natürlich hat mich die oben beschriebene Situation geprägt. Zuvor erkrankte auch noch mein Bruder schwer, der daran ebenfalls starb. Er lebte mit bei uns im Haus. Das alles sind Einschnitte, die dazu zwingen, sich damit zu beschäftigen, was im Leben wirklich wichtig ist. Warum regt man sich überhaupt über Kleinigkeiten auf? Wichtig ist vielmehr, dass man gesund bleibt und für seine Familie da ist. In solchen Situationen, wie ich sie erlebt habe, lernt man stark zu sein.

    Was war Ihre größte Herausforderung und wie haben Sie diese gemeistert?

    Meine größte Herausforderung war sicherlich der Tod meines Mannes und die Tatsache, dass er mich mit drei Kindern zurückließ. Ich bin stolz darauf, dass ich es geschafft habe, dass meine Kinder alle „etwas geworden“ sind. Alle drei haben einen Beruf erlernt in dem sie gut zufrieden sind. Mein jüngster Sohn hat außerdem eine psychische Erkrankung, die durch die ganze Situation natürlich nicht leichter wurde. Es ist mein Verdienst, dass ich das alles so gut hingekriegt habe.

    Was haben Sie daraus gelernt?

    Man hofft im Leben immer dass es irgendwie gut geht. In diesen schweren Jahren – bei mir waren es immerhin fast zehn - nimmt man sich persönlich sehr zurück. Man erkennt in diesen Zeiten gar nicht, was man alles einsteckt, man funktioniert einfach und versucht das Leben – so gut es geht – weiterzuleben.

    Erst wenn man das erlebt hat, weiß man, dass viele Dinge – über die sich die Leute immer aufregen – völlig unwichtig sind. Das frisst so viel Lebenszeit, die völlig überflüssig ist.

    Was würdest Sie heute Ihrem 18-jährigen ICH mit auf die Lebensreise geben?

    Ich würde ihr sagen: Mach immer das, was Du vorhast! Denn genau das habe ich nicht getan, was ich für meinen großen persönlichen Fehler halte. Ich war eine supergute Schülerin, habe mich dann aber zurückgenommen. So habe ich z.B. eine Ausbildung gemacht, weil andere das wollten. Es wäre aber viel besser gewesen ich hätte ein Studium begonnen, was meine Vorstellung war. Das würde ich heute anders machen. Heute würde ich es durchziehen.

    Wann hatten Sie in Ihrem Leben die größten Selbstzweifel?

    Als mein Mann starb habe ich tatsächlich lange überlegt, ob es für mich überhaupt Sinn gibt, weiterzuleben und weiterzumachen. Da habe ich sehr mit mir gerungen. Mein jüngster Sohn war zu dem Zeitpunkt 13 Jahre alt. Da musste ich einfach weitermachen.

    Für welche Lebenserfahrung sind Sie heute dankbar?

    Ich bin dankbar, dass ich schon weit vor dem Tod meines Mannes erkannt habe, dass meine Meinung Gewicht hat – auch wenn mir (vor allem Männer) gerne vorspielen, dass es anders ist. Das heißt: Ich habe mich irgendwann getraut meine Meinung offen zu sagen. Dabei habe ich gemerkt, dass andere, die ihre Meinung äußern, häufig gar nicht so tief im Thema sind oder es einfach nur rausposaunen, ohne Detailwissen zu haben.

    Wie motivieren Sie sich?

    Ganz einfach: jeder Tag ist dazu da, irgendetwas zu erreichen. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, zu Hause zu sitzen und nichts zu tun. Ich finde es wichtig, sich einzusetzen. Ich freue mich über jede Kleinigkeit, mit der ich die Welt besser machen kann.

    Was ist Ihr Geheimtipp für mentale Stärke?

    Einen Geheimtipp dafür gibt es nicht. Ich weiß nur: wenn man etwas erreichen will, muss man das forsch tun. Wenn man das nicht tut, sondern eher duckmäuserisch ist, wird man nichts erreichen. Dafür muss man manchmal auch Stärke zeigen, selbst wenn man sie eigentlich gar nicht hat.

    Wie wichtig ist Selbstliebe für Sie?

    Ich weiß, dass Selbstliebe wichtig ist. Aber leider liebe ich mich selbst gar nicht. Ich sehe immer nur meine Schwächen. Das wird erst dann aufgefangen, wenn mir andere sagen: Mensch, Du bist aber stark!

    Was können andere Frauen von Ihnen lernen?

    Ich versuche gerade anderen Frauen immer wieder mitzugeben, wie wichtig es ist, nicht aufzugeben. Darüber habe ich sogar einen Vortrag entwickelt, den ich vor anderen Frauen halte. Dabei geht es natürlich um meine persönlichen Schicksalsschläge. Für mich ist das Ehrenamt ganz wichtig. Es erfüllt mich sehr, wenn ich anderen helfen oder Themen nach vorne bringen kann.

    Welche Menschen inspirieren Sie besonders?

    Inspiriert hat mich immer schon mein „Chef“ hier in der Politik. Das ist Dr. Thomas Thiele. Er ist von Hause aus Hautarzt. Wir beide sind wie ein altes Ehepaar. Er ist ein Bauchmensch und poltert gerne mal los. Dabei ist er aber sehr natürlich. Trotz seiner Vita ist er immer auf dem Boden geblieben und ist nie „abgehoben“.

    Wie gehst Sie mit dem Thema „älter werden“ um?

    Oh. Älterwerden – damit kann ich gar nicht umgehen. Ich bin ja gerade 60 geworden. Aber meistens nenne ich mein Alter nicht. Älter werden alle – älter sein will keiner!

    Ich hoffe, dass ich noch ganz lange aktiv bin, da ich mir überhaupt nicht vorstellen kann, irgendwann alleine im Rollstuhl zu sitzen und da sich dann andere Leute um mich kümmern müssen.

    Was ist das Geheimnis Ihres guten Aussehens?

    Ich glaube, das sind eher die Gene. Ich versuche jedenfalls mich so gut es geht zu pflegen.

    Thu, 09 Jan 2020 16:00:00 GMT
    Maike Krüger - „Liebe ist das stärkste Argument “

    Über 20 Jahre hat sie in Flensburg, gemeinsam mit ihrem Mann, eine Bäckerei mit Café betrieben – bis sie sich kurzerhand entschloss, alles aufzugeben und ihrem Herzen zu folgen. In ihrer Praxis in Glücksburg, einem der nördlichsten Zipfel Deutschlands, begleitet sie heute Menschen, die nach mehr Zufriedenheit in Partnerschaft und Beruf suchen. Maikes Erkenntnis auf ihrem besonderen Lebensweg: im Leben dreht sich alles um die Liebe!

    1985 Abitur in Flensburg

    1985 Heirat, zwei Töchter 1986 und 1994, ein Sohn 1988

    1985-1987Ausbildung Einzelhandelskauffrau

    1993-1994 Studium Erziehungswissenschaften Erziehung und Gesundheit

    1994- 2013 Geschäftsführung und Filialleitung von Bäckerei und Cafe in Flensburg

    2004- 2005 Ausbildung als Bowen Practitioner

    ab 2005 Selbstständig in eigener Praxis

    • Ausbildung Heilpraktiker Psychotherapie

    ab 2011 Betrachtungen und Erkenntnisse im Bereich der ganzheitlichen Lebensgestaltung – Vorträge

    Seminare, Meditationen, Ausbildungen

    2013 Trennung und Neubeginn

    Wie darf ich Dich vorstellen?
    Ich bin eine Frau, die liebt! Ich liebe so viel! Ich liebe das Lachen, das Leben, meine Kinder. Die Frage, was eigentlich Liebe ist, hat mich immer schon begleitet. Ich bin einfach eine Frau, die unfassbar gerne LIEBT.

    Dein Lebensmotto?
    Lebensfreude und Freiheit! Die Freiheit im Leben und die Freude in jedem Moment – das ist absolut mein Lebensmotto. Das erreiche ich, indem ich mich liebe oder die Dinge, die ich tue.

    Wie lebst Du Dein Lebensmotto?
    Ganz einfach: indem ich die Dinge tue, die ich liebe. In Momenten, wo ich nicht weiß, was ich tun soll, frage ich immer: Was würde die Liebe tun?

    In jeder starken Frau steckt bekanntlich auch eine Schwache. Was hat Dich zur starken Frau gemacht?
    Jeder Schritt in meinem Leben hat mich da hin gebracht, wo ich heute stehe. Davon würde ich keinen Schritt weglassen und natürlich sind es gerade die aufrüttelnden Momente, die einen aus der Normalität herausholen. Für mich war es der Moment, wo ich mein Leben, so wie ich es gelebt habe, in Frage gestellte. Ich habe unglaublich dafür gekämpft etwas aufrecht zu erhalten: einen Betrieb, einen Laden, etwas was läuft – eine Vision von einem Leben. Aber ich konnte es am Ende nicht mehr alleine tragen. Das war der Moment, der mich hierhin gebracht hat, denn ich habe für mich beschlossen: das will ich so nicht mehr!

    Stark gemacht hat mich letztendlich die Schwäche. Die Stärke, die ich heute habe, kommt aus der Schwäche. Oder anders: Es ist das Wissen, dass ich schwach sein darf. Vorher habe ich gekämpft und immer alles gegeben. Es geht aber nicht darum immer mehr zu tun, sondern es geht darum zu erfahren, dass mich das Leben auch beschenkt, wenn ich nichts tue.

    Was war bislang Deine größte Herausforderung?
    Vielleicht meine Kinder. Mit der Erziehung hat man seine Ideale und Visionen – aber diese werden jeden Moment verändert. Das war sicher eine meiner größten Herausforderungen. Ich habe rund um die Kinder einige Fragen gehabt, insbesondere als es um die Abnabelung ging – aber niemand konnte mir eine Antwort geben. Viele Themen werden einfach totgeschwiegen.

    Was hast Du daraus gelernt?
    Ich habe daraus gelernt, dass ich in den Prozess eines jeden Menschen vertrauen kann. Ich kann der Lebensweisheit meiner Kinder trauen, aber auch meiner eigenen. Da gibt es einfach nur ein Fließen. Es gibt kein „so muss es sein“, sondern nur ein komplettes loslassen und vertrauen in die Situation.

    Was würdest Du heute Deinem 18-jährigen ICH mit auf die Lebensreise geben?
    Die Frage berührt mich. Die Chance zu haben, auf mich mit 18 zuzugehen und mir zu sagen: Ich bin so stolz auf Dich! Das würde ich mir immer wieder sagen. Außerdem: Ich liebe dich so wie du bist!

    Wann hattest Du in Deinem Leben die größten Selbstzweifel?
    Das war der Moment, in dem ich mir eingestehen musste, dass ich mich selbst betrogen hatte. Ich habe mir selbst das größte Spiel vorgespielt, indem ich immer gesagt habe, dass ich es kann, dass ich es schaffe. Es musste alles in mir zusammenfallen, damit ich einen neuen Weg gehen konnte. In dieser Phase hatte ich meine größten Selbstzweifel – einfach auch weil ich Angst hatte.

    Was ist Dein Geheimtipp für mentale Stärke?
    Immer wieder probieren. Immer wieder aufstehen. Niemals aufhören! Immer wieder an sich zu glauben. Das allergrößte Geheimnis ist: Jede Frau und jeder Mann trägt es in sich! Es ist nur eine Entdeckung, dass man es kann!

    Wie wichtig ist Selbstliebe für Dich?
    Wir sind alle mit Selbstliebe geboren – aber diese ist uns irgendwann abhanden gekommen. Abhanden gekommen in einer Zeit, wo wir uns besonders angestrengt haben – aber dann kamen die Lehrer oder Eltern und sagten uns: es langt nicht! Da ist auch meine Selbstliebe in den Keller gegangen, weil ich natürlich an mir gezweifelt habe. Am Leben – an mir. Ich habe mich gefragt: wie kann ich überhaupt gut sein? Aber auch ich musste mir selbst erst einmal zeigen, wie es ist und wo es ist. Dazu brauchen wir andere Menschen, andere Begegnungen, um das in uns zu spüren. Dabei ist Selbstliebe das A und O des Lebens.

    Was können andere Frauen von Dir lernen?
    Glaube immer an Dich! Damit wird selbst das Unglaublichste wahr! Es gibt noch etwas, was im Verborgenen liegt und man nicht sofort sieht: die Anbindung zum Universum, zum Göttlichen. Das gehört gerade zu uns Frauen und ist keine Spinnerei, sondern etwas Handfestes, was uns immer begleitet.

    Welche Menschen inspirieren Dich besonders?
    Ich wohne im hohen Norden. Das ist die Heimat einer ganz besonderen Frau: Beate Uhse. Sie fasziniert mich, weil sie eine Pionierin war. Sie hat Dinge gemacht, ohne sich von anderen – vor allem Männern – aufhalten zu lassen. Sie ist für etwas eingestanden, dass uns allen Lust und Freude bringt. Sie hat niemals aufgehört, mit Begeisterung ihren Weg zu gehen.

    Wie gehst Du mit dem Thema „älter werden“ um?
    Ich erfinde das Wort „älter werden“ für mich neu. Älter werden oder alt werden – das Wort existiert in uns allen. Ich versuche diese Worte durch einen neuen Monitor, eine neue Kamera, anzuschauen. Nie habe ich mich besser gefühlt, als mit 50. Ich finde wir dürfen das Alter mit neuen Dingen, mit neuen Freiheiten, ganz anders entdecken. Ich freue mich darauf!

    Was machen starke Frauen besser als starke Männer?
    In dieser Frage steckt ein Vergleich. Ich möchte, dass sich Frauen und Männer wieder miteinander verbinden – und sich ergänzen. Ich möchte, dass sie ein Team sind, das sich ergänzt und nicht bekämpft. Jeder braucht seine Individualität. Frauen sind für mich die Macherinnen, die Pionierinnen. Sie bringen das neue auf die Welt – wie ein Kind. Frauen sind die Entdeckerinnen, die Forscherin und mutig genug, das auch umzusetzen. Ich würde mich freuen, wenn die Männer dabei an unserer Seite sind und den Mut haben, uns das in die Hände zu geben. Das wäre für mich perfekt!

    Thu, 26 Dec 2019 16:00:00 GMT
    Beate Recker - Speakerin und Businesscoach
    „Ich weiß, was ich will und ich hole es mir“

    1400 Einwohner hat das Dorf Wetschen im Kreis Diepholz. Hier ist Beate Recker zu Hause. Gemeinsam mit ihrem Mann Hermann und bis vor einigen Jahren zwei Kindern lebt sie hier und trainiert und motiviert Kunden im gesamten deutschsprachigen Raum. 60 – 80% unserer Kommunikation ist non-verbal.

    Beate Recker trainiert genau DAS mit ihren Klienten: wie sie optimal über ihr Erscheinungsbild und ihre Körpersprache rüberkommen.

    Vita:
    Abitur in Bremen
    Studium der Humanistischen Psychologie an der Uni Bremen Ausbildung zur Dipl. Tanz- und Ausdruckstherapeutin
    1995 Beginn der Selbstständigkeit als Trainerin und Coach seit 2009 Lehrbeauftragte der Hochschule21, Buxtehude

    Wie darf ich Dich vorstellen?

    Dein Lebensmotto?
    1981 habe ich in Bern auf der Straße einen Zettel gefunden, auf dem stand: „Man muss vom Weg abkommen um nicht auf der Strecke zu bleiben“. Das ist mein Lebensmotto geworden, denn es meint: komm raus aus deiner Komfortzone. Heute sage ich deshalb: „Tu was Du kannst, mit dem was Du hast und dort wo Du bist“.

    In jeder starken Frau steckt bekanntlich auch eine schwache. Was hat Dich zur starken Frau gemacht?
    Man wird es nicht glauben – aber ich war mal eine Heulsuse. Ich bin mit zwei Brüdern groß geworden. In unserer Familie war ich schon immer eine „praktische Frau“, die zugepackt hat. Zudem habe ich mich früh getraut zu tanzen. Dieses Körperempfinden, diese Körperspannung, diese Form des Ausdrucks hat mich zur selbstbewussten Frau gemacht. Ich bin in Bielefeld geboren und in Bremen aufgewachsen. In Bremen bin ich dreimal wöchentlich allein mit der Straßenbahn ins „Haus der Dame“ gefahren. Am Körnerwall war eine Ballettschule. Dort habe ich mein ganzes Geld für Ballettunterricht ausgegeben. Meine Tanzlehrerin war damals schon an die 70. Aber sie hatte so viel Stil und Klasse, dass sie mein Vorbild wurde. Deshalb habe ich auf allen Familienfesten immer vorgetanzt – ob das meine Verwandten nun wollten oder nicht.

    Was war Deine größte Herausforderung?
    Das war sicherlich meine (Primär-)familie. Die sind völlig anders gestrickt als ich. Ich war da immer das Enfant Terrible. Mein Vater hat mich mit seinen unüberlegten Bemerkungen häufig verletzt. Er sagte: „Du willst doch nur im Jetset leben“. Das stimmt! Er meinte damit: viel rumkommen, viel reisen und überall hinter die Kulissen gucken. Das liebe einfach. Ich hatte einen kranken Bruder. Das war eine große Herausforderung und Krise in meinem Leben. Und dann, dass ich von der Stadt aufs Land gezogen bin: dieser Kulturwechsel. Ich habe das seinerzeit für meinen Mann getan, mit dem ich inzwischen 33 Jahre verheiratet bin.

    Was würdest Du heute Deinem 18-jährigen ICH mit auf die Lebensreise geben?
    Sei wirklich die Nummer 1 in deinem Leben!
    Investiere in Deinen Beruf!
    Mach Dein Ding!
    Ich habe früher in einer Männer WG gewohnt und war immer schon sehr hilfsbereit. Fast hätte ich deswegen meine Ausbildung als Erzieherin nicht zu Ende gebracht. Ich war so beschäftigt mit dem Chaos um mich herum. Eigentlich habe ich meine eigene berufliche Entwicklung nicht Ernst genug genommen. Heute würde ich sagen: Nimm es noch ernster! Gerade Frauen denken in jungen Jahren häufig ans Kinder kriegen. Vergesst es! Macht erst euren Job! Seid unabhängig, denn erst das macht euch sexy!

    Wann hattest Du in Deinem Leben die größten Selbstzweifel?
    Ich glaube als junge Frau, als ich Mutter wurde. Diese Rolle hat mich sehr beeindruckt. Da spürte ich richtig einen Kompetenzverlust. Ich habe dran gearbeitet, um wieder da rauszukommen und nicht irgendwo gemütlich als Mutter zu versinken. Darauf bin ich stolz. Im Alter von 28/29 Jahren hatte ich erneut eine Identitätsstörung.
    Daraus habe ich dann ein Führungstraining für Frauen entwickelt.

    Wie motivierst Du Dich?
    Mich motivieren meine Träume und meine Ziele - und die nehme ich sehr Ernst. Ich bin jemand, der wirklich 1 x im Jahr seine Ziele und Visionen auf einer Zielbildkollage definiert und verschriftlicht. Das gibt mir eine attraktive Zukunftsaussicht. Damit baue ich auch jegliche Zukunftsängste ab.

    Was ist Dein Geheimtipp für mentale Stärke?
    Ich liebe meine 13 goldenen Autosuggestionen. Ich arbeite an meinen Gewohnheiten. Das heißt ich gehe jeden morgen um 6.15 h tausend Meter schwimmen und während ich das tue, spreche ich meine Autosuggestionen und steuere damit meine Gedanken. Das macht schon was mit mir!

    Was können andere Frauen von Dir lernen?
    Von mir kann man lernen, sich Zeit für sich selber zu nehmen. Sich wichtig zu nehmen und was für sich zu tun. Viele Frauen haben eine falsche Rücksichtnahme. Das ist der absolute Erfolgskiller. In diese Falle sollte man nicht tappen, sondern sollte sich stattdessen so kreieren, wie man selbst leben will.

    Welche Menschen inspirieren Dich besonders?
    Das sind eindeutig meine Kundinnen! Aber auch meine Schwiegermutter hat mich sehr inspiriert. Sie ist eine Unternehmerin und hat den Edeka Laden hier geschmissen. Wer mich auch wirklich inspiriert ist Madonna. Madonna ist mit der inneren Einstellung unterwegs: ich weiß was ich will – und ich werde es mir holen. Das ist eine außergewöhnliche innere Einstellung, die mich sehr beeindruckt.

    Wie gehst Du mit dem Thema „älter werden“ um?
    Ich freue mich, dass ich so alt geworden bin. Das konnte ich mir mit 24 gar nicht vorstellen, dass ich so lange leben darf. Ich bin sehr dankbar, dass ich so beweglich bin und auch beruflich so gut drin bin. Ich habe Vorbilder, die mit 60 noch eine Karriere angefangen sind. Denen eifere ich gerade nach.

    Was machen starke Frauen besser als starke Männer?
    Oh ja – das ist einiges. Frauen haben ganz, ganz große kommunikative Fähigkeiten. Sie haben ein riesiges Führungspotential, zu dem sie leider meist nicht stehen. Sie gehören einfach in die erste Reihe – ohne ihren Charme zu verlieren und ihre Weichheit.

    Was ist das Geheimnis Deines guten Aussehens?
    Das ist vor allem der Spaß am Leben! Natürlich gehe ich auch gerne zur Kosmetik. Ich pflege mich. Ich schminke mich jeden Abend ab. Viel Feuchtigkeit für die Haut. Kalt und warm duschen und sich bewegen!

    Thu, 19 Dec 2019 16:00:00 GMT
    Karin Bloom - Trägerin des Bundesverdienstkreuzes

    Vita:
    1957 Volksschulabschluss
    Kaufmännische Lehre
    Buchhalterin, bis zur Geburt des 1. Sohnes
    Familienarbeit
    Kaufmännische Angestellte
    Pflege des an Parkinson erkrankten Mannes
    seit 23 Jahren beim „Weißen Ring“ (Verein für Kriminalitätsopfer) aktiv

    Sei stark – hilf anderen!

    Karin Bloom ist das Gegenteil von dem, was man sich gemeinhin als „Karrierefrau“ vorstellt. Im Gegenteil! Einen Großteil ihres Lebens hat sie ihrer Familie gewidmet. Nach der Elternarbeit kümmert sich die Siebzigjährige heute um ihren an Parkinson erkrankten Mann. Dennoch fühlt sie sich so stark, dass sie anderen Menschen gerne etwas mitgeben würde - und engagiert sich deshalb beim Weißen Ring.

    Für ihre besonderen Verdienste bekam sie dafür das Bundesverdienstkreuz verliehen.

    Wie dürfen wir Sie vorstellen?
    Ich bin eine Frau, die mit dem Leben zufrieden ist. Ich lese gerne, reise, fahre viel Fahrrad, belege Sprachkurse und gehe seit 30 Jahren regelmäßig ins Theater. Seit 23 Jahren bin ich beim Weißen Ring tätig und kümmere mich um Opfer von Kriminalität in Osnabrück Stadt und Land.

    Worüber definieren Sie sich?
    Ich definiere mich eigentlich nur über mich selbst. Mich über etwas zu definieren liegt mir grundsätzlich fern. Vor allem möchte ich mich nicht über die Arbeit mit den Opfern definieren, denn das tue ich gerne.

    Ihr Lebensmotto?
    Positiv denken!

    Wie leben Sie Ihr Motto?
    Ich helfe Menschen. Das gibt mir ein extrem gutes Gefühl. Häufig werde ich gefragt: Warum machst du das? Warum belastest du dich mit den Sorgen anderer? Was bekommst du überhaupt dafür? Also – ich bekomme dafür gar nichts und ich tue es gerne. Wenn ein Opfer – nach all dem, was es erlebt hat – hier lächelnd rausgeht, ist das für mich ein großer Dank. Daran kann ich mich erfreuen. Es freut mich auch, wenn ich zu Weihnachten Post von ehemaligen Opfern – häufig Kinder – bekomme, die mir sagen, dass sie jetzt gut in der Spur des Lebens laufen.

    In jeder starken Frau steckt auch eine schwache. Was hat Sie zur starken Frau gemacht?
    Das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen hat mich zur starken Frau gemacht. Ich habe viel Erfahrungen gesammelt muss aber sagen, dass ich aus all dem, was ich erlebt habe, auch immer gut herausgekommen bin. Bevor ich mich beim Weißen Ring engagierte habe ich mir genau überlegt „Kann ich das?“. Davor habe ich zwei Elternteile gepflegt, die dann bei uns im Haus starben. Nach deren Tod hatte ich dann das Gefühl: ich muss etwas weitermachen, denn ich habe die Gabe mit Menschen umzugehen, die in prekären Situationen sind. So ist meine Arbeit entstanden.

    Was haben Sie daraus gelernt?
    Ich habe gelernt, dass man sehr stark sein kann, wenn man vor eine Aufgabe gestellt wird, die man bewältigen will. Das hat mich in meinem Glauben gestärkt, dass ich viel mehr kann, als ich mir selbst zugetraut habe.

    Was würden Sie heute Ihrem 18-jährigen „Ich“ mit auf die Lebensreise geben?
    Lass dich nicht verbiegen! Sei dankbar für eine offene und freie Erziehung, so wie ich sie hatte. Lerne, dass du frei agieren kannst. Ich finde es wichtig, dass man sich selbst bestimmen kann.

    Wann hatten Sie im Leben die größten Selbstzweifel?
    Das war bei mir ganz klar in der Pubertät. Da ist man noch nicht „fertig“ und meint dennoch man sei „groß“. Danach hatte ich wenig Selbstzweifel, denn ich habe einen starken Partner gefunden, der auch wenig Selbstzweifel hatte. Da haben wir uns ganz gut ergänzt.

    Wie motivieren Sie sich selbst?
    Ich brauche keine Motivation! Wenn ich irgendwo sehe, dass Hilfe gebraucht wird, bin ich da! Das ist vielleicht eine Neigung von mir immer helfen zu wollen.

    Was ist ihr Geheimtipp für mentale Stärke?
    Das geht bei mir über Orientierung. Immer wenn in meinem Leben ein Problem auftritt, versuche ich mich zu orientieren. Was kann ich machen? Wie kann ich das bewältigen? Ich sehe das hier bei den Opfern. Denen ist etwas passiert und sie gehen erst einmal zurück und haben hinterher keine Traute mehr sich nach vorne zu öffnen. Gerade Offenheit ist für mich ein wichtiger Wert. Ich muss mit jemandem frei sprechen können.

    Wie wichtig ist Selbstliebe für Sie?
    Selbstliebe ist ein Wort, das ich für mich gar nicht annehmen kann. Man muss sich selbst mögen und sehen, wie man ist. Man sollte sich selbst nicht überschätzen – aber auch nicht unterschätzen. Welcher Mensch liebt sich selbst? Ich denke, es geht mehr darum den Nächsten zu lieben. Ich finde, wenn man sich selbst nach außen hin gut und fair benimmt, ist das doch schon genug!

    Was können andere Frauen von Ihnen lernen?
    Ich glaube, das ist der falsche Ansatz. Ich schaue mir meine Umwelt gut an und denke eher: was kann ich von denen übernehmen. Lernen – das klingt mir zu sehr nach Schule.

    Welcher Mensch inspiriert Sie besonders?
    Mein Großvater ist der Mensch, der mich besonders inspiriert hat. Er hat mich gelehrt im Leben mit Mensch und mit Tier gut umzugehen. Er hat vorgelebt, dass Mensch und Tier wichtig sind. Wir lebten nach dem Krieg gemeinsam auf einem Bauernhof. Mein Vater ist im Krieg gefallen - meine Mutter war also Witwe. Mein Opa hat seine Tiere nie überfordert. Wenn beispielsweise ein Pferd schwitze, wurde angehalten und das Pferd trocken gerieben. Wenn Nachbarn kamen und fragten: „Können wir morgen deine Pferde haben?“, hat er immer zugesagt. Kritik meiner Oma begegnete er stets damit, dass er sagte: „Wir können einen Tag warten“. Diese Lebensprämisse habe ich dort täglich erlebt. Das war mir zeitlebens ein Vorbild.

    Wie gehen Sie mit dem Thema „älter werden“ um?

    Älter werden und dabei gesund zu bleiben ist gar keine große Sache. Aber man muss die Einschnitte akzeptieren. Was ich nicht ertragen kann ist, wenn jemand klagt. Wir tragen schließlich alle einen „Lebensrucksack“.

    Was machen starke Frauen anders oder besser als Männer?
    Frauen sind nachhaltiger. Männer handeln ein Thema ab, dann ist das erledigt. Frauen aber schauen noch einmal und fragen: Wie geht es weiter? Was kann ich verbessern? Frauen haben mehr Empathie und selbst bei starken Frauen ist immer noch eine gewisse Weichheit da. Das finde ich gut!

    Thu, 12 Dec 2019 16:00:00 GMT
    Christiana Linke - Deutschlands bekannteste Juristin im Arbeitsrecht

    Sie gilt als Deutschlands bekannteste Anwältin für Arbeitsrecht. Im Vergleich zu ihren „herkömmlichen“ Kollegen macht sie vieles anderes: von ihr gibt es YouTube Videos, Checklisten zum Downloaden und wenn man versucht, sie anzurufen, ist sie immer irgendwo in der Welt unterwegs. Die Rede ist von Christina Linke. Da fragt frau sich: Wie macht sie das eigentlich alles, denn ganz nebenbei ist sie auch noch alleinerziehende Mutter.

    1985 Abitur in Burgsteinfurt

    1985 – 1992 Jura Studium, Uni Osnabrück

    1992 – 1995 Referendariat Osnabrück

    1995 – 2002 Assessorin Piepenbrock Dienstleistungsgruppe

    2002 Zulassung als Rechtsanwältin

    19975 Heirat, Zwei Töchter 2000 und 2003

    2005 Trennung

    200 6 – 2008 Angestellt beim Sozialverband

    2008 – 2010 Dies und das

    Seit 2011 selbstständig

    2012 – 2014 Academy Hermann Scherer

    Seit 2014 Kooperationspartnerin Dirk Kreuter

    Wie darf ich Dich vorstellen?

    Ich bin Rechtsanwältin, Speakerin, Unternehmerin, Querdenkerin und meine Mitarbeiterin sagte gestern zu mir: Tsunami.

    Worüber definierst Du Dich?

    Ich definiere mich sicher nicht über Statussymbole oder den Rechtsanwaltstitel. Ich definiere mich eher über die Zufriedenheit, die ich empfinde, wenn ich Menschen helfen kann. Ebenso wie über die Freude, die ich habe, wenn ich etwas positiv verändern konnte.

    Dein Lebensmotto?

    Auch wenn es abgenutzt ist: Carpe diem! (Lat. f. Nutze den Tag, Anm. d. Red.).

    Wie lebst Du Dein Lebensmotto?

    Es ist wirklich so, dass ich jeden Morgen mit guter Laune aufstehe und gerne ins Büro fahre und immer neugierig darauf bin was kommt. Diese Einstellung ist mir keineswegs in die Wiege gelegt, sondern daran habe ich hart gearbeitet. Ich bin ein „Weiterbildungsjunkie“ und habe darin in den letzten Jahren viel Zeit und Geld investiert, um dahin zu kommen. Dadurch nutze ich den Tag wirklich gut, bin gut strukturiert und mache mir jeden Abend Gedanken, was ich am nächsten Tag konkret angehen möchte.

    In jeder starken Frau steckt bekanntlich auch eine schwache. Was hat Dich zur starken Frau gemacht?

    Erst meine vermeidlichen Niederlagen haben mich stark gemacht. Das hört sich vielleicht komisch an, aber das waren Fehleinschätzungen und Fehltritte. Ich habe einen eher „krummen“ Lebenslauf. Das fängt damit an, dass ich Jura studiert habe, obwohl ich nie Juristin werden wollte. Ich wollte auch nie Karriere machen. Stattdessen habe ich einen Vorstandsvorsitzenden geheiratet, mit dem ich eine Familie gegründet habe und zwei süße, blonde Töchter bekommen habe. Bis ich festgestellte, dass ich in diesem „goldenen Käfig“ nicht glücklich bin. Als die Kinder ein und drei Jahre alt waren, habe ich mich getrennt und damit ging die „Falltür“ auf. Danach ging es in einem atemberaubenden Tempo bergab. Gesellschaftlich wie finanziell. Ich habe mir eine Halbtagsstelle als Geschäftsführung beim Sozialverband gesucht und musste zwei Jahre später und einen Burnout weiter feststellen, dass dieser Job halbtags nicht zu schaffen ist. Das war dann gefühlt die nächste Niederlage. Aus heutiger Sicht muss ich sagen, ich habe den Job auch nicht gut gemacht. Das war Sozialrecht und ich habe festgestellt, dass das gar nicht zu mir passt. Diese gefühlte Niederlag hat mir aber die Erkenntnis gebracht, dass mein Herz weiterhin fürs Arbeitsrecht schlägt. Darin hatte ich schon sechs Jahre in einem Konzern gearbeitet. Die Stelle beim Sozialverband habe ich später gekündigt und war danach über ein Jahr lang arbeitslos. Das waren schon echte Tiefschläge. Aber: Jede Niederlage war für mich immer der Katalysator für „ganz nach oben“. Ohne diese Niederlagen säße ich heute nicht hier. Heute bin ich gelassen, wenn etwas Schlechtes passiert, denn ich weiß: das ist der Auslöser für ganz was Gutes. Das Leben will mir dann etwas sagen – ich weiß nur noch nicht: was?

    Was hast Du daraus gelernt?

    Mutig zu sein! Ich mag es überhaupt nicht, sich dauerhaft in der so genannten „Komfortzone“ zu bewegen und Angst zu haben, diese zu verlassen. Manche Leute bewegen sich nämlich fast nur in ihrer Komfortzone. Aber so wie jeder Muskel nur wächst, wenn er bewegt wird, so wachsen wir nur, wenn wir unsere Komfortzone verlassen. Man darf dabei ruhig Angst haben, aber man muss sie überwinden und das machen, was man machen möchte. Ich habe das Urvertrauen dass alles gut wird.

    Was würdest Du heute Deinem 18-jährigen ICH mit auf die Lebensreise geben?

    Heute würde ich strategischer an mein Leben gehen. Ich habe gelernt, dass man die Dinge von hinten denken muss – vom Ergebnis her. Heute überlege ich mir, wie soll mein Ergebnis aussehen, wie soll es sich anfühlen. Und dann überlege ich mir die Schritte dahin. Also: was ist das gewünschte Ergebnis und wie sind die Schritte dahin. Das habe ich früher nie gemacht. Ich setze mir hohe Ziele und scheitere mich nach oben. Dadurch, dass man sich immer zu hohe Ziele setzt, die man doch nicht erreicht, bekommt man aber das bestmögliche Ergebnis. Das ist immer noch viel mehr als das, was man erreichen würde, hätte man sich kein hohes Ziel gesetzt.

    Wann hattest Du in Deinem Leben die größten Selbstzweifel?

    Lach. In den zwei Jahren beim Sozialverband hatte ich nur Selbstzweifel. Da war ich in einer Phase, da fand ich nichts Gutes an mir. Ich habe lange gebraucht, um da heraus zu kommen.

    Wie motivierst Du Dich?

    Dass ich mich manchmal nicht motivieren kann, war z.B. in der Zeit beim Sozialverband Teil meines Problems. Ich habe eher eine intrinsische Motivation. Das, was ich mache, mache ich leidenschaftlich gerne. Dafür brauche ich gar keine Motivation.

    Was ist Dein Geheimtipp für mentale Stärke?

    Selbstvertrauen. Tatsächlich muss ich mir selber vertrauen. Das ist ein Thema, wo gerade wir Frauen immer wieder Probleme haben. Wir müssen aufhören zu denken, wir müssten erst ein anderer Mensch sein, um gewisse Ziele zu erreichen. Das ist völliger Blödsinn. Wichtig ist: einfach machen! Und wenn es dann mal schief geht – mein Gott. Das ist doch nicht schlimm!

    Wie wichtig ist Selbstliebe für Dich?

    Selbstliebe musste ich lernen – wie fast jede Frau. Heute bin ich gut darin. Ich darf aber noch ein bisschen an den Prioritäten arbeiten. Manchmal vergesse ich aber, gut für mich zu sorgen. Das heißt mir Zeit für Sport und gutes Essen zu nehmen. Früher habe ich immer gesagt: ich habe die Zeit nicht. Heute weiß ich: ich nehme mir die Zeit nicht.

    Was können andere Frauen von Dir lernen?

    Attacke machen! Mutig sein, nach vorne gehen, quer denken, Selbstzweifel weglassen und Spaß am Leben haben. Ganz wichtig ist es auch ein Vorbild zu sein. Das merke ich gerade bei den Menschen in meinem Büro.

    Welche Menschen inspirieren Dich besonders?

    Ich habe das Glück zwei ganz große Mentoren zu haben: Dirk Kreuter und Hermann Scherer. Beide sind in der Speaker Szene echte Leuchttürme. Gerade Dirk Kreuter ist inzwischen ein guter Freund geworden. Das Umfeld dort zieht mich einfach mit. Ich verdanke den beiden einfach unglaublich viel, insbesondere was die Einstellung betrifft. Auch Hermann Scherer ist sehr bereichernd. Ich war gerade noch bei ihm und er hat mir unglaublich viel mitgegeben, z.B. wie er Auftritte und Reden gestaltet. Und dann gibt es da noch jemanden, den ich ganz frisch kennengelernt habe und der für mich das Highlight des Jahres ist: Thorsten Kreutz. Ich kenne niemanden, der so intelligent ist und so um die Ecke denkt wie er. Er ist mit gut 35 Jahren sogar noch sehr jung, aber er ist echt genial.

    Alle Drei ziehen mich einfach unglaublich mit.

    Wie gehst Du mit dem Thema „älter werden“ um?

    Das Alter macht mir generell nichts aus. Immerhin bin ich auch schon über 50. Ich merke aber, dass ich ein schnelles Leben führe und dass es viel Kraft zehrt, gerade, wenn man so viel unterwegs ist wie ich. Diese Anstrengung stecke ich nicht mehr so gut weg wie noch mit zwanzig. Deshalb nehme ich mir ab an mal einen halben Tag frei. Ich schaffe mir da einfach kleine Inseln und erlaube mir inzwischen, den Kalender nicht mehr ganz so voll zuladen.

    Das mit dem Alter ist gemein: wenn man jung ist, macht man alles Mögliche, aber hat das Wissen nicht. Wenn man älter ist, hat an dann das Wissen, aber es steht einfach nicht mehr unendlich viel Zeit zur Verfügung. Ich werde deshalb knauserig mit meiner Zeit. Ich verschwende keine Zeit mehr mit Zeitfressern,

    oder Menschen, denen ich entwachsen bin.

    Was machen starke Frauen besser als starke Männer?

    Das ist ganz klar Empathie. Das entscheidende Erfolgskriterium ist heute Empathie – und darin sind Männer in der Regel schlecht. Also zuhören ist z.B. nichts für Männer, die wollen lieber machen, tun, bauen, reparieren etc. Hier sind wir Frauen einfach stark.

    Mon, 18 Nov 2019 04:10:00 GMT
    Kerstin Albrecht - internationale Tanzjurorin

    Kerstin Albrecht ist eine Frau, der man im Tanzsport immer wieder begegnet. Die attraktive 50-jährige ist quasi ein „Hansdampf in allen Gassen“ – ob als Gesicht des Tapdance oder Jurorin bei der anstehenden Tanzweltmeisterschaft in Moskau. Nur einen Platz hat sie geräumt: den im Rat ihrer Heimatstadt Osnabrück. „Das ist nicht meine Welt“, kommentiert sie ihr kurzes Debüt als Ratsfrau.

    Vita:

    Gymnasium Gesamtschule Schinkel

    Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten

    Neuorientierung als Tanzlehrerin

    1994 Gründung der eigenen Tanzschule

    2014 Verpachtung der Tanzschule

    Neuorientierung als Coach für Life Kinetik („Gehirnjogging durch Bewegung“) und moderne Umfangsformen

    Wie dürfen wir Sie vorstellen?

    Das ist ganz einfach: ich bin Mensch, der das Leben liebt. Das war schon immer so – aber jetzt umso mehr.

    Worüber definieren Sie sich?

    Ich habe vor Jahren meine Tanzschule verkauft. Damit habe ich keineswegs mit dem Tanzen aufgehört, sondern mich vielmehr noch intensiver diesem Sport gewidmet. Ich bin inzwischen national und international tätig, bis hin zur „Chairlady of Judge“, Supervisor und im Vorstand TAF Germany e.V.. Ich habe in meinem Leben auch immer wieder einiges neu gemacht, dazu gelernt, wie etwa Life Kinetik und Business Knigge Coach. Und das lebe ich jetzt.

    Ihr Lebensmotto?

    Es geht nichts über Zufriedenheit und Ausgeglichenheit!

    Wie leben Sie Ihr Motto?

    Ich liebe das Leben und nehme es so an, wie es ist. Wenn man zufrieden und ausgeglichen ist, geht eigentlich alles gut. Ich versuche positiv durchs Leben zu gehen. Bestimmte Worte wie ‚Stress’ oder ‚Anstrengung’ habe ich deshalb aus meinem Wortschatz gestrichen. Manches ist vielleicht nicht so leicht, aber es ist nicht gleich ein ‚Problem’. Ich versuche aus allem Negativen auch immer etwas Positives zu ziehen.

    In jeder starken Frau steckt auch eine schwache. Was hat Sie zur starken Frau gemacht?

    Ich glaube das Leben als solches hat mich zur starken Frau gemacht. Ich bin angefangen, einfach meinen Traum zu leben. Das war nicht immer leicht. Ich war früher bei der Stadt Osnabrück angestellt, habe dort aber aufgehört, weil ich meinem Traum – dem Tanzen – folgen möchte. Kurz danach landete ich in meinem ersten „Lebensloch“: mich wollte nämlich niemand einstellen. Später habe ich dann doch eine Chance bekommen – und die habe ich ergriffen! Nach der Ausbildung als Tanzlehrerin habe ich mich selbstständig gemacht. Als selbstständige Frau hat man einige Berge zu erklimmen und ich glaube, diese zu meistern macht einen zu einer starken Frau.

    Was haben Sie daraus gelernt?

    Scheue niemals das Risiko! Natürlich kann es schiefgehen, aber das ist weniger schlimm als sich später zu sagen: hätte ich es mal gemacht! Selbst wenn es nicht klappt, hat man dann aber eine Erfahrung gemacht.

    Was würden Sie heute Ihrem 18-jährigen „Ich“ mit auf die Lebensreise geben?

    Mein großes Vorbild Udo Jürgens hat einmal gesagt: versuche 3 x am Tag Columbus zu sein. Es gibt so viel zu entdecken. Der 18-jährigen Kerstin würde ich heute sagen: versuche 4 x am Tag Columbus zu sein und nimm wirklich alles mit, was Du entdecken kannst.

    Wann hatten Sie im Leben die größten Selbstzweifel?

    Das war in der Zeit, als meine Tanzschule anfänglich sehr schnell wuchs und ich, zusammen mit meinem damaligen Partner, mit dem Betrieb in ein großes Kasinogebäude. Trotz großer „Bauchschmerzen“ haben wir diesen Schritt gewagt. Innerhalb kurzer Zeit habe ich da alles an die Wand gefahren. Nach anderthalb Jahren hatte ich dann wirklich alles verloren, inklusiv des Partners. Das war das erste Mal, dass ich nicht auf meinen Bauch gehört hatte. Aus heutiger Sicht waren das aber auch meine besten Lehrjahre. Da habe ich gelernt, dass Selbstmitleid nicht hilft, sondern dass man kämpfen muss.

    Wie motivieren Sie sich selbst?

    Ich stehe morgens auf, lese „diese“ Zeitung (gemeint ist die NOZ, Anmerk.d.Red.) und dabei habe dann schon die ersten Inspirationen, was ich machen möchte oder wo ich etwas verändern möchte. Dann schnappe ich mir meinen Hund und gehe an die Luft. Das ist mein tägliches Motivations-Ritual.

    Wie wichtig ist Selbstliebe für Sie?

    Ich glaube, es ist wichtig, dass man einen gesunden Egoismus hat. Selbstliebe ist gerade in der heutigen Zeit etwas ganz wichtiges. Selbstliebe war bei mir aber auch ein Prozess. In meiner Jugend hatte ich beispielsweise viele Zweifel an meiner Person, konnte meine Stärke gar nicht erkennen.

    Was können andere Frauen von Ihnen lernen?

    Das ist ganz eindeutig meine positive Lebenseinstellung. Diese versuche ich beruflich wie privat zu vermitteln. Ich sag auch Freunden und Bekannten, die mich um Rat fragen, immer: Schau nach vorne, nicht zurück. Selbst aus Steinen im Weg kann man noch ein Haus bauen.

    Welcher Mensch inspiriert Sie besonders?

    Ich könnte jetzt einen Tänzer oder eine Tänzerin nach dem anderen nennen. Tatsächlich aber inspiriert mich Mutter Teresa mit ihrer Selbstlosigkeit. Das ist eine Frau, zu der ich echt hochschaue. Wenn ich weiter ins Leben schaue, dann inspiriert mich auch eine Jane Fonda, die mit ihren fast 80 Jahren noch immer eine Fitnessqueen ist. Ebenso wie Marika Rökk oder Caterina Valente. Ich hoffe, wenn ich in deren Alter bin, noch ebenso gut tanzen zu können.

    Wie gehen Sie mit dem Thema „älter werden“ um?

    Ich habe das Wort „älter werden“ eigentlich komplett aus meinem Wortschatz gestrichen. Ich bin eher wie ein guter Wein. Ich werde nicht älter, ich reife! Ein guter Rotwein wird auch immer besser, je älter er wird. Mein Alter ist lediglich eine Zahl, die mich begleitet.

    Was machen starke Frauen anders oder besser als Männer?

    Es gibt ja die rechte und die linke Gehirnhälfte. Man sagt ja, dass Männer eher mit der rechten Gehirnhälfte, der Ratio, denken. Frauen hingegen greifen eher auf die linke Gehirnhälfte, die Emotion zurück. Ich glaube, wir Frauen entscheiden häufig aus dem Bauch, aus dem Gefühl heraus. Das sind häufig gute Entscheidungen, auch wenn Männer häufig sagen: Ich versteh die Frau nicht.

    Was ist das Geheimnis Ihres guten Aussehens?

    Ich glaube, dass ist meine positive Lebenseinstellung. Außerdem regelmäßig Sport, viel Wasser und frische Luft! Im Übrigen finde ich, dass wahre Schönheit immer von innen kommt.

    Mon, 18 Nov 2019 04:05:00 GMT
    Herzlich willkommen zu STARKE FRAUEN

    In dieser Folge erfährst Du wer ich bin und um was es in diesem Podcast gehen wird.

    Viel Spaß beim Zuhören.

    Herzliche Grüße

    Barbara Rottwinkel-Kröber

    Sun, 17 Nov 2019 04:00:00 GMT
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